Nicht nur für die Ukraine sind sie ein Riesenproblem, sondern auch für Israel: iranische Shahed-Drohnen. Noch immer greift die Hisbollah damit aus dem Libanon heraus israelische Siedlungen an. Die aus Kohlefaser bestehenden Drohnen fliegen extrem niedrig und sind daher sehr schwer zu bekämpfen. Bis Hubschrauber oder Kampfflugzeuge sie identifizieren, verfolgen und abschießen können, ist es oft schon zu spät.
Doch nun hat das israelische Unternehmen Rafael heimlich eine Laser-Kanone entwickelt, die effizient gegen die heimtückischen Drohnen vorgehen kann. Nach wochenlangen Tests, bei denen erfolgreich Raketen, Mörsergranaten, Drohnen und Flugzeuge abgefangen wurden, hat die 100-kW-Version des Iron Beam seine „volle Einsatzfähigkeit“ erreicht, gab das israelische Verteidigungsministerium bekannt. Damit ist es das erste einsatzbereite Hochleistungs-Laser-Luftabwehrsystem der Welt.
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Iron Beam: Laser-Kanone schließt Lücke in Israels Luftabwehr
Auch bei widrigen Bedingungen wie Smog oder Nebel kann der Iron Beam demnach innerhalb weniger Sekunden seine Ziele zerstören. Damit schließt Israel auch eine wichtige Lücke in der eigenen Luftabwehr. Denn die anderen Systeme Iron Dome, David’s Sling sowie Arrow 2 und 3 sind zwar gegen Raketenangriffe sehr wirksam – gegen Drohnen und unbemannte Luftfahrzeuge liegen die Erfolgsquoten jedoch nur bei 50 Prozent.
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Das neue System kann gegen die Gefahr jedoch sehr gut vorgehen. Hierzu verfügt die Laser-Kanone über ein vollständiges Feuerleitsystem mit Radar, elektrooptischen Sensoren, Tracking-Kameras und einem Feuerleitrechner. In der Militärpresse wird es deshalb schon als „Layer Zero“ oder „Layer 4“ bezeichnet.
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Laser-Kanone: Ein Schuss kostet nur wenige Cents
Ein weiterer Vorteil der Laserkanone gegenüber herkömmlichen Luftabwehrsystemen: Sie benötigt keine Munition. Wo bei vielen anderen Systemen ein einzelner Schuss zwischen 10.000 und 100.000 Euro kostet, besteht die Ladung des Iron Beam aus elektrischer Energie. Ein Schuss ist entsprechend schon für wenige Cents zu haben. Und selbst mit einem Generator – etwa bei einem Stromausfall – kostet ein Schuss nur wenige Dollar.





