Die USA schicken erstmals seit Jahren wieder Diplomaten nach Venezuela, um eine Wiedereröffnung der US-Botschaft in Caracas zu prüfen. Zudem hat Donald Trump nach den Drohungen der letzten Tage mit Kolumbiens Präsidenten Gustavo Petro telefoniert. Der US-Präsident kündigte ein baldiges Treffen an. Derweil haben die USA die Sanktionen für das von ihnen angegriffene Venezuela nach dem Sturz von Diktator Nicolás Maduro gelockert. Auch ein weiterer Angriff auf das Land ist vorerst vom Tisch.
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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion Hinter den Kulissen der Politik - meinungsstark, exklusiv, relevant.
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Trump greift zudem direkt in die Ölindustrie Venezuelas ein und sichert seinem Land die Kontrolle über Einnahmen aus dem Verkauf des Rohstoffs. Venezuela werde zwischen 30 und 50 Millionen Barrel (je 159 Liter) an die USA liefern, kündigte der Republikaner auf der Plattform Truth Social an.
Wir halten Sie über die aktuellen Entwicklungen im Newsblog auf dem Laufenden.
Wichtige Updates
US-Vertreter: Venezuela hat mit Freilassung von inhaftierten US-Bürgern begonnen
US-Botschaft in Caracas bald wieder geöffnet?
Kolumbiens Präsident: Trump hätte mit "schlimmen Dingen" gedroht
USA lockern Sanktionen gegen Venezuela
Schwere Explosionen in Venezuelas Hauptstadt Caracas In der venezolanischen Hauptstadt Caracas haben sich Medienberichten zufolge eine Reihe von Explosionen ereignet. Auf vom Fernsehsender NTN24 veröffentlichten Bildern waren Explosionen und Rauchwolken zu sehen. Mehrere davon sollen sich im Gebiet La Carlota ereignet haben, wo ein Stützpunkt der venezolanischen Luftwaffe liegt.
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Nach Küsten-Aktionen vor Venezuela: Angriff des US-Militärs? Im Raum stand die Frage, ob es sich möglicherweise um einen Angriff des US-Militärs handeln könnte. Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela war zuletzt immer weiter eskaliert. Die US-Streitkräfte haben vor der Küste Venezuelas zahlreiche Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und Soldaten zusammengezogen. Das Militär versenkte zuletzt eine Reihe von angeblichen Drogenbooten, die Küstenwache beschlagnahmte mit Sanktionen belegte Öltanker. US-Präsident Donald Trump bestätigte zudem einen Angriff auf ein Hafengebiet in dem südamerikanischen Land. Venezuelas autoritärer Präsident Nicolás Maduro wirft dem Weißen Haus vor, einen Machtwechsel in Caracas erzwingen zu wollen. Im Oktober hatte Trump öffentlich bestätigt, dass er verdeckte Einsätze des Auslandsgeheimdienstes CIA in Venezuela genehmigt habe. Der US-Präsident erklärte zudem, Maduros Tage an der Staatsspitze seien gezählt.
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Video zeigt Hubschrauber über Caracas Auf einem Video des Senders VPItv war zu sehen, wie mehrere Hubschrauber über die nächtliche Stadt fliegen. Was der Auslöser der Explosionen in Caracas war, blieb zunächst unklar. Die venezolanische Regierung äußerte sich zunächst nicht zu den Vorfällen.
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Kolumbiens Präsident spricht von Angriff auf Venezuela Der Präsident des Nachbarlandes Kolumbien hat von einem Angriff auf Venezuela gesprochen. „In diesem Moment wird Caracas bombardiert. Alarm an alle: Venezuela wurde angegriffen. Sie beschießen es mit Raketen“, schrieb Staatschef Gustavo Petro auf der Plattform X. „Die Organisation Amerikanischer Staaten und die Vereinten Nationen sollten sofort zusammentreten“, forderte er.
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Venezuela wirft den USA „schweren militärischen Angriff“ vor
Die venezolanische Regierung warf der Regierung von US-Präsident Donald Trump einen „schweren militärischen Angriff“ vor. Dieser habe sich gegen „zivile und militärische Orte in Caracas und den Bundesstaaten Miranda, Aragua sowie La Guaira rund um Caracas“ gerichtet. „Eine solche Aggression bedroht den Frieden und die internationale Stabilität“ und bringe „das Leben von Millionen Menschen schwerwiegend in Gefahr“, hieß es in der Erklärung weiter. Ziel der USA sei „nichts anderes, als sich Venezuelas strategischer Ressourcen zu bemächtigen, insbesondere seines Erdöls und seiner Mineralien“. Die Regierung in Caracas rief den Ausnahmezustand aus und ordnete eine Mobilisierung des ganzen Landes zur Abwehr „diesen imperialistischen Angriffs“ auf.
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Aufnahmen sollen Explosionen in Caracas zeigen Zahlreiche Bilder und Videos, die in den sozialen Medien kursieren, sollen die Explosionen in Venezuelas Hauptstadt Caracas belegen. Die Echtheit der Bilder ist bisher nicht offiziell bestätigt.
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US-Medien: Trump hat Angriffe auf Venezuela genehmigt Die USA haben nach Berichten der US-Medien CBS News und Fox News Ziele in Venezuela angegriffen. US-Präsident Donald Trump habe die Angriffe genehmigt, berichtete CBS News unter Berufung auf US-Beamte.
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US-Luftfahrtbehörde untersagt Flüge rund um Venezuela
Die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat Flüge rund um Venezuela untersagt. „In Zusammenhang mit den andauernden militärischen Aktivitäten“ ist der Betrieb von kommerziellen und privaten US-Flügen in bestimmten Gebieten verboten. Das geht aus einer sogenannte Notam (Notice to Airmen, Hinweise an Piloten) hervor, die die FAA bei verschiedenen Gefahrensituationen und Lagen herausgibt. Konkret handelt es sich um die venezolanische Küstenstadt Maiquetía, die Karibikinsel Curaçao, um Piarco auf der Insel Trinidad sowie um San Juan auf Puerto Rico.
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US-Botschaft warnt vor Reisen nach Venezuela Die USA warnen vor Reisen nach Venezuela. „Reisen Sie nicht nach Venezuela. US-Bürger in Venezuela sollten sich an Ort und Stelle in Sicherheit bringen und das Land unverzüglich verlassen, sobald dies gefahrlos möglich ist“, hieß es in einer Reisewarnung.
Die US-Botschaft in Bogota habe Kenntnis von den Berichten über Explosionen in und um Caracas erhalten. Sie warne Landsleute vor Reisen nach Venezuela. US-Bürger in Venezuela sollten zu Hause bleiben. Venezuela hat die höchste Reisewarnstufe – Stufe 4: Nicht reisen – aufgrund der Risiken für US-Amerikaner.
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Kuba verurteilt „kriminellen Angriff“ auf Venezuela
Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat die Militärschläge in Venezuela als „kriminellen US-Angriff“ auf das verbündete südamerikanische Land verurteilt. „Unsere Friedenszone wird gerade brutal angegriffen“, schrieb der Präsident des sozialistischen Karibikstaates auf X. Díaz-Canel forderte die internationale Gemeinschaft auf, dringend darauf zu reagieren. Es handele sich um „Staatsterror gegen das mutige venezolanische Volk und gegen unser Amerika“.
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Trump: Maduro „gefangen genommen und ausgeflogen“ Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump Venezuela angegriffen und den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und dessen Ehefrau gefasst. Sie seien „gefangen genommen und ausgeflogen“ aus dem südamerikanischen Land geworden, teilte Trump auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social mit.
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Bericht: Venezuela ruft Ausnahmezustand aus
Nach den US-Angriffen auf Venezuela hat die Regierung in Caracas einen landesweiten Ausnahmezustand ausgerufen. „Präsident Nicolás Maduro hat die Umsetzung des Dekrets unterzeichnet, das den Ausnahmezustand im gesamten Staatsgebiet ausruft“, heißt es in einer von dem venezolanischen Sender TeleSUR TV verbreiteten Erklärung der Regierung Venezuelas. Unter dem Ausnahmezustand kann die Regierung Grundrechte weiter einschränken, die Streitkräfte und zivile Milizen aktivieren, die Kontrolle über Medien und die öffentliche Ordnung weiter verschärfen, sowie eine bewaffnete Verteidigung vorbereiten. Zugleich rief die Regierung die Bevölkerung auf, sich zur Verteidigung gegen „die imperialistische Aggression“ zu erheben. „Das Volk Venezuelas und seine bolivarischen Streitkräfte stehen bereit, um die Souveränität und den Frieden zu sichern“, hieß es weiter.
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Venezuela kündigt „massiven“ Einsatz all seiner militärischen Mittel an Wegen des US-Angriffs auf Venezuela hat das südamerikanische Land am Samstag einen „massiven“ Einsatz all seiner militärischen Mittel angekündigt. In einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums in Caracas wurde den USA überdies vorgeworfen, auch Wohngebiete mit Zivilisten bombardiert zu haben. Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wurde bei dem Militäreinsatz Venezuelas linksgerichteter Staatschef Nicolás Maduro gefangengenommen und außer Landes geflogen.
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Iran verurteilt US-Angriffe auf Venezuela
Der Iran hat die US‑Angriffe auf Venezuela scharf verurteilt. „Die militärische Intervention der USA gegen einen unabhängigen Staat und Mitglied der Vereinten Nationen stellt einen klaren Verstoß gegen die Prinzipien der UN‑Charta sowie gegen grundlegende Regeln des Völkerrechts dar“, erklärte das Außenministerium laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Dieser „aggressive Akt“ müsse umgehend und eindeutig verurteilt werden, so das Ministerium weiter. Venezuela gilt als einer der engsten Verbündeten des islamischen Systems. In politischen Kreisen in Teheran wächst laut Beobachtern daher die Sorge, der Iran könne das nächste Ziel der US‑Angriffe werden.
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US-Senator zu Venezuela: „Dieser Krieg ist illegal“
Nach dem Angriff der USA auf Venezuela haben mehrere US-Parlamentarier Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Vorgehens geäußert. Der demokratische Senator von Arizona, Ruben Gallego schrieb im Kurznachrichtendienst X: „Dieser Krieg ist illegal. Es ist beschämend, dass wir uns vom Weltpolizisten zum Weltmobber entwickelt haben. Es gibt keinen Grund, warum wir mit Venezuela im Krieg sein sollten“. Auch ein Parteifreund von US-Präsident Donald Trump, der republikanische Senator Mike Lee von Utah, meldete Zweifel an: „Ich bin gespannt darauf zu erfahren, was – falls überhaupt etwas – diese Handlung verfassungsrechtlich rechtfertigen könnte, angesichts des Fehlens einer Kriegserklärung oder einer Genehmigung zum Einsatz militärischer Gewalt.“
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Podcast-Folge
US-Angriff auf Venezuela: Maduro festgesetzt – was jetzt folgt
Im Krisenmodus
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E-Mail Korrektur: Auf unserer Webseite haben wir ein Foto gezeigt, das angeblich die Festnahme von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro zeigt. Wie sich nachträglich herausgestellt hat, handelte es sich um ein von Künstlicher Intelligenz erstelltes Foto, das nicht authentisch war. Das Bild wurde von der Foto-Agentur ddp verbreitet, mit der wir – wie viele andere Redaktionen auch – seit vielen Jahren zusammenarbeiten. Das Verwenden von KI-generierten Nachrichtenfotos entspricht nicht unseren redaktionellen Richtlinien und wir bedauern diesen Vorfall außerordentlich. Die genauen Hintergründe dieses Fehlers werden wir gemeinsam mit der Agentur aufklären. Bis dahin verzichten wir auf die Veröffentlichung von ddp-Fotomaterial und werden in einem gesonderten Beitrag den Vorgang, aber auch unseren redaktionellen Umgang mit der Künstlichen Intelligenz eingehend darstellen. Die Redaktion
fmg mit dpa/afp/kna/epd