Es gab eine Zeit, da stand Mark Zuckerberg US-Präsident Donald Trump und der Maga-Bewegung ablehnend gegenüber. Als Trump zum Ende seiner Amtszeit den Sturm auf das Kapitol mit radikalen Äußerungen befeuerte, sperrte Meta Trumps Facebook- und Instagram-Konto, was Trump wiederum dazu veranlasste, Facebook als „Volksfeind“ zu beschimpfen. Doch mit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit 2025 hat sich der Wind gedreht. Zuckerberg schwenkte in dessen Lager über, stellte alle Equality- und Diversity-Programme ein und schaffte auch den Faktencheck bei Facebook ab.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Die Anbiederung an den US-Präsidenten geht nun weiter. Mit Dana Powell McCormick hat Zuckerberg jetzt Trumps frühere stellvertretende Sicherheitsberaterin im Weißen Haus, zuständig vor allem für den Nahen Osten, zu Meta geholt. Die ehemalige Bankerin soll demnach zuständig für die Finanzierung der Künstlichen Intelligenz (KI) im Konzern sein – vor allem für den Bau von Rechenzentren.
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US-Tech-Riese: Meta investiert riesige Summen in die Künstliche Intelligenz
US-Präsident Trump gratulierte ihr zum neuen Job. Sie sei ein „fantastischer Mensch und sehr talentiert“, schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social. Zuckerberg habe eine „exzellente Wahl“ getroffen. Die 52 Jahre alte Powell McCormick wurde in Ägypten geboren und stammt aus einer koptischen Familie. Sie war mit Unterbrechungen insgesamt 16 Jahre bei der US-Investmentbank Goldman Sachs tätig. Im Kongress arbeitete sie mit mehreren republikanischen Abgeordneten zusammen, auch für die Partei selbst war sie tätig. 2001 bis 2007 gehörte sie in unterschiedlichen Positionen zur Regierung von George W. Bush, vor allem im Außenministerium. Sie saß bereits im Verwaltungsrat von Meta.

Konzernchef Zuckerberg pries ihre Erfahrung „auf höchster Ebene der globalen Finanzwelt“ sowie ihr Beziehungsnetz. Damit könne sie Meta bei der Bewältigung der nächsten Wachstumsphase unterstützen. Der Konzern, zu dem auch Instagram und WhatsApp gehören, investiert riesige Summen in KI. Im vergangenen Jahr waren es nach Angaben vom Oktober zwischen 70 und 72 Milliarden Dollar (knapp 62 Milliarden Euro). 2026 soll es ein „deutlich höherer“ Betrag werden.
tok mit afp








