Der Tech-Milliardär Elon Musk hat viele Kinder. Die genaue Anzahl ist unklar. Medienberichten zufolge sollen es 14 Nachkömmlinge von vier Frauen sein. Dabei pflegt er zu ihnen recht unterschiedlich Kontakt: Während X Æ A-12 noch vor laufenden Kameras an der Seite von US-Präsident Trump posierte, scheint Vivian Jenna Wilson eine Begegnung mit ihrem Vater wohl eher zu meiden. Der Tech-Milliardär selbst hatte einmal gesagt, sein Kind sei „vom Woke-Mind-Virus getötet“ worden. Das 21-jährige Model ist offen transsexuell: In einem Antrag auf Namensänderung 2022 wollte sie nach eigenen Angaben klarstellen, dass sie „in keiner Weise mit (ihrem) biologischen Vater verwandt sein möchte“.
I will be filing for full custody today, given her statements implying she might transition a one-year-old boy
— Elon Musk (@elonmusk) 12. Januar 2026
Eine Entwicklung, die der Tech-Milliardär bei seinem jüngsten Sohn Romulus (1) wohl vermeiden möchte: „Ich werde heute das alleinige Sorgerecht beantragen, da sie angedeutet hat, dass sie einen einjährigen Jungen transsexuell machen könnte“, kommentierte der Tech-Milliardär einen Screenshot des Profils von Autorin Ashley St. Clair auf der Plattform X. Musk machte aus seiner Aversion gegen andere Geschlechtsidentitäten nie einen Hehl und beflügelte damit den kulturkämpferischen Wahlkampf seines ehemaligen Verbündeten Donald Trump.
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Elon Musk will alleiniges Sorgerecht – das steckt dahinter
Dass Musk so plötzlich um die Rechtsansprüche an seinem Sohn buhlt, geht vermutlich auf einen Post der Mutter zurück: Erst vor Kurzem hatte Ashley St. Clair für die Transgender-Bewegung Partei ergriffen und sich für etwaige Verfehlungen in der Vergangenheit entschuldigt. „Ich empfinde immense Schuldgefühle wegen meiner Rolle“, schrieb die Autorin auf X und sprach indirekt auch Musks älteste Tochter Vivian Jenna Wilson an. Noch größere Schuldgefühle habe sie, „weil ich mit meinen früheren Äußerungen der Schwester meines Sohnes möglicherweise zusätzlichen Schmerz zugefügt habe.“ Sie habe sich bemüht, dazuzulernen und wolle sich künftig für die Trans-Community einsetzen.
I feel immense guilt for my role. And even more guilt that things I have said in the past may have caused my son’s sister more pain. Idrk how to make amends for many of these things but I have been trying incredibly hard privately to learn + advocate for those within the trans…
— Ashley St. Clair (@stclairashley) 11. Januar 2026
Mit Blick auf Vivian Jenna Wilson hatte der Tech-Milliardär in einem Interview mit dem „Daily Wire“ einmal behauptet, er sei überrumpelt worden, Dokumente für eine geschlechtsangleichende Operation zu unterschreiben. Inwieweit er der Mutter von Romulus vorwirft, an seinem Sohn eine geschlechtliche Transition vorzunehmen, bleibt vage. Anhaltspunkte dafür bieten öffentliche Aussagen der Mutter allerdings nicht. Dabei ist es ein beliebtes Thema unter Amerikas Rechten, angebliche Operationen gegen den Willen Minderjähriger anzuprangern. Auch Donald Trump hatte solche angeblichen Eingriffe bemängelt.
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Der Sorgerechtsstreit zwischen Musk und Ashley St. Clair ist nicht der erste Disput der beiden: Zunächst hatte Musk bestritten, überhaupt der Vater des Kindes zu sein. Ein Vaterschaftstest, über den US-amerikanische Medien berichteten, bestätigte allerdings, dass Romulus sein leiblicher Sohn ist. Später stritten die beiden um Unterhalt: Auf X bezichtigte sie ihn, Unterhalt zurückzuhalten. Musk selbst brüstete sich damit, ihr 2,5 Millionen Dollar gegeben und jährlich 500.000 Dollar überwiesen zu haben.




