Nach den tödlichen Schüssen auf den Krankenpfleger Alex Pretti in Minneapolis durch Beamte des US-Grenzschutzes kam es im Bundesstaat Arizona zu einem erneuten Schusswaffeneinsatz, an dem die Behörde beteiligt gewesen sein soll. Medienberichten zufolge sei dabei ein Mensch schwer verletzt worden. Wie „CNN“ und „NBC News“ unter Berufung auf Behördenangaben berichten, habe der Mann während einer Verfolgungsjagd nahe der mexikanischen Grenze auf einen Hubschrauber des Grenzschutzes geschossen. Er befindet sich nach dem Schusswechsel im kritischen Zustand.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Das zuständige Pima County Sheriff Department im Süden des Bundesstaates bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Border Patrol – also der Grenzschutz – bei dem Vorfall involviert gewesen sei. Er eignete sich nach Angaben des Sheriff-Büros im Ort Arivaca, der nahe der Grenze der USA zu Mexiko liegt. Die US-Grenzschutzbehörde äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. 

Laut „NBC News sei der verletzte Mann mit einem Hubschrauber in ein regionales Traumazentrum geflogen worden. Die lokale Zeitung „Arizona Daily Star“ berichtete, ein Sprecher des Sheriff-Büros habe bestätigt, dass ein Grenzschutzbeamter und eine verdächtige Person in den Schusswaffenvorfall involviert gewesen seien. Wie genau es dazu gekommen war, war zunächst unklar.

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Das Büro des Sheriffs teilte auf Facebook mit, dass es mit einem Büro der Bundespolizei FBI in der Region sowie mit der Grenzschutzbehörde zusammenarbeite.

Der Vorfall ereignete sich nur drei Tage, nachdem Grenzschutzbeamte Alex Pretti in Minneapolis erschossen hatten, und Wochen, nachdem Agenten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) Renee Good erschossen hatten.

mit dpa