Für die Palästinenser ist es der tödlichste Tag seit Monaten. Bei israelischen Luftangriffen im Süden des Gazastreifens sind mindestens 31 Menschen getötet worden, wie „CNN“ berichtet. Laut den von der Hamas kontrollierten Behörden sollen die meisten Opfer Frauen und Kinder sein. Es sei die höchste Zahl an Todesopfern an einem Tag seit über zwei Monaten.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Wie die von der radikalislamischen Palästinenserorganisation kontrollierte Zivilschutzbehörde des Gebiets mitteilte, sollen sich weitere Menschen noch unter den Trümmern befinden. Unter den Toten seien nach Angaben des Palästinensischen Gesundheitsministeriums sechs Kinder, weitere 30 Personen seien verletzt worden.
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Gaza: Polizeistation und Notunterkünfte bei Angriffen getroffen
Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, seien Wohnhäuser, Zelte, Notunterkünfte und eine Polizeistation getroffen worden, was zu einer humanitären Katastrophe geführt habe, erklärte der Sprecher der Behörde, Mahmud Bassal. In einer vorherigen Zwischenbilanz hatte das Hamas-Gesundheitsministerium die Zahl der Toten bei den israelischen Angriffen noch mit mindestens elf beziffert.
Ein Angriff traf eine Polizeistation in der Stadt Gaza. Dabei wurden der Polizeidirektion zufolge sieben Menschen getötet. Unter den Getöteten befänden sich sowohl Polizeibeamte und Mitarbeiter der Wache als auch Zivilisten, die sich dort zum Zeitpunkt des Angriffs aufhielten, hieß es weiter.
Bei einem anderen israelischen Angriff wurde eine Notunterkunft in Al-Mawasi im Süden des Palästinensergebietes getroffen, wo zehntausende vertriebene Palästinenser in Zelten leben, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete.
Die israelische Armee teilte mit, dass sie „als Reaktion“ auf die „Verstöße der Hamas gegen das Waffenruheabkommen“ in der Nacht mehrere Luftangriffe ausgeführt habe. Einzelheiten nannte sie nicht.
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Seit dem 10. Oktober gilt im Gazastreifen eine fragile Waffenruhe zwischen der radikalislamischen Hamas und Israel. Beide Seiten werfen sich jedoch immer wieder Verstöße gegen die Vereinbarung vor. Israel pocht auf eine Entwaffnung der Hamas und die Zerstörung des von den Islamisten genutzten Tunnelsystems im Gazastreifen.
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Nach Angaben der Hamas sind seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe mehr als 500 Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Die israelische Armee gibt die Zahl der in diesem Zeitraum im Gazastreifen getöteten israelischen Soldaten mit vier an.
pau mit AFP








