US-Präsident Donald Trump ist für viele Menschen in den USA inzwischen ein rotes Tuch. Ob mit beleidigt-anmutenden Zolldrohungen, brutaler Abschiebe-Einsätze oder blankem Rassismus: Trump bringt seine Gegner regelmäßig gegen sich auf. Bei seiner „State of the Union“-Rede am Dienstag bekam er dafür Gegenwind. Doch dieser wurde eher für den Protestler zum Problem.
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Debatte um Rassismus in den USA: Demokrat fliegt für Protest aus dem Saal
Der schwarze US-Abgeordnete Al Green erschien im Kongress mit einem Transparent. Darauf hatte er die Worte „Schwarze Menschen sind keine Affen“ geschrieben. Das hielt er Trump entgegen, als der den Raum betrat. Sicherheitsleute schirmten die Botschaft beim Vorbeilaufen Trumps ab, doch Green blieb standhaft. Als sich andere schon gesetzt hatten, hielt er sein Protestschild weiter in die Höhe. Daraufhin wurde der Demokrat aus Texas aus dem Saal geführt. Auf dem Weg nach draußen gab es noch das eine oder andere Wortgefecht, vor allem mit Republikanern.

Anfang Februar hatte Trump mit einem KI-Video auf seiner Plattform „Truth Social“ für Aufruhr gesorgt. Das hatte Barack und Michelle Obama als Affen dargestellt. Später behauptete Trump, weder er noch seine Mitarbeiter hätten sich den Clip vor dem Posten in Gänze angesehen.
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Es ist nicht das erste Mal, dass Al Green sich mehr oder weniger lautstark gegen den Präsidenten stellt. Bereits im März 2025 buhte er während einer Rede und sagte, Trump habe „kein Mandat“. Dafür flog er ebenfalls aus dem Saal. Am Dienstag war der Abgeordnete aus Texas aber nicht der einzige Störfaktor. Auch die Demokratin Ilhan Omar rief während der Rede zur Lage der Nation dazwischen.





