Ein russisches Kriegsschiff im Ärmelkanal sorgt für Irritationen in Großbritannien – jetzt positioniert sich Moskau zu dem Einsatz. Der Sprecher von Wladimir Putin begründete die Anwesenheit der Fregatte. Doch in seinen Äußerungen zu dem Militärmanöver steckt eine starke Anschuldigung.
Putins Provokation: Was macht ein Kriegsschiff im Ärmelkanal?
Laut „The Telegraph“ begleitet das russische Kriegsschiff „Admiral Grigorovich“ aktuell zwei von Großbritannien sanktionierte Öltanker im Ärmelkanal: die „Universal“, die unter russischer Flagge fährt, und die „Enigma“, die unter kamerunischer Flagge schippert. Die Anwesenheit der russischen Marine unweit von Großbritannien könnte als Provokation gegenüber der Regierung von Keir Starmer verstanden werden. Doch Moskau sieht sich zu dieser Maßnahme berechtigt.
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Denn wie der Regierungssprecher, Dmitrij Peskow, nun gegenüber Reportern verkündete, sei das Ganze eine Sicherheitsmaßnahme. „In den vergangenen Monaten haben wir wiederholt Piraterievorfälle in internationalen Gewässern beobachtet. Diese Piraterievorfälle haben unter anderem den wirtschaftlichen Interessen der Russischen Föderation geschadet“, so Peskow laut „Reuters“. Die russische Föderation sehe sich berechtigt, Maßnahmen zum Schutz ihrer Interessen zu ergreifen, und werde dies auch tun.
Britisches Verteidigungsministerium: Russisches U-Boot spioniert Unterseekabel aus
Der britische Premierminister Starmer hatte zuletzt sein Militär aufgefordert, russische Schiffe in britischen Gewässern festzuhalten. Damit sollte verhindert werden, dass Russland trotz westlicher Sanktionen – wegen seines Angriffskrieges gegen die Ukraine – weiterhin Öl exportiert. Doch nicht nur Öltanker sind zuletzt ins Visier der UK-Armee geraten.
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Einem Bericht des „Guardian“ zufolge sollen ein britisches Kriegsschiff sowie ein Flugzeug kürzlich ein U-Boot Russlands bei einer Erkundungsfahrt erwischt haben. Das Unterwasserboot soll dabei wichtige Unterwasserinfrastrukturen im Nordatlantik untersucht haben. Der britische Verteidigungsminister John Healey richtete am Donnerstag ernste Worte an Putin: „Wir sehen Sie. Wir sehen Ihre Aktivitäten an unseren Kabeln und Pipelines, und Sie sollten wissen, dass jeder Versuch, diese zu beschädigen, nicht toleriert wird und schwerwiegende Konsequenzen haben wird.“


![DIESES FOTO WIRD VON DER RUSSISCHEN STAATSAGENTUR TASS ZUR VERFÜGUNG GESTELLT. [RUSSIA, LUGANSK PEOPLE'S REPUBLIC - JULY 29, 2026: A serviceman from the military commandants office of the Lugansk People's Republic performs an air defence duty to protect the airspace of the Lugansk People's Republic. Alexander Reka/TASS] Air defence in Lugansk People's Republic, Russia](https://img.sparknews.funkemedien.de/412741926/412741926_1785999935_v16_9_1200.jpeg)




