Ist das der Einstieg in den Ausstieg aus dem Krieg im Iran? Vorsicht vor der Vokabel „Durchbruch“. Aber es ist der erste echte Hoffnungsschimmer seit vielen Wochen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Dass der Iran die Straße von Hormus komplett für die kommerzielle Schifffahrt geöffnet nennt und Donald Trump das umgehend lobt, ist mehr als ein technisches Signal an Reeder und Märkte. Teheran will zeigen, dass es einen Ausweg aus der Eskalation nicht verbaut, und Washington will diesen Fingerzeig – jedenfalls vorläufig – nicht kaputtreden.
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Dass der Ölpreis umgehend um zehn Prozent fiel, auf 90 Dollar pro Barrel, sagt alles über die Nervosität an den Weltmärkten. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, ob damit schon der Frieden greifbar ist. Sondern ob dies der Auftakt zu einer umfassenden Befriedung sein kann.
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Trump sagt, ein Deal könne „bald“ kommen. Er hält sogar eine Reise nach Pakistan für möglich, falls dort eine Einigung unterschrieben werde. Gleichzeitig bleibt die Sprache vorsichtig. Die nächste Gesprächsrunde ist bisher nur im Gespräch. Festgezurrt war am Freitagnachmittag noch nichts.
Deshalb sind die Hoffnungen noch nicht belastbar. Denn „offen“ heißt vorerst nur: offen während einer fragilen Feuerpause, die zwischen Libanon und Israel zehn Tage andauern soll. Fragen bleiben: Wird Hormus vollständig entpolitisiert – oder nur kontrolliert freigegeben? Ist das iranische Maut-Modell für Öltanker vom Tisch? Möglich ist auch, dass Teheran sich nur Luft verschaffen will. Darum: Dies ist kein Ende, aber vielleicht der erste Satz eines Endes. Der Markt handelt schon Hoffnung. Die Diplomatie muss sie erst noch verdienen.







