Zwei Personen sind am Dienstag aus Thüringen abgeschoben worden. Ein Sprecher des zuständigen Migrationsministeriums in Erfurt bestätigte auf Anfrage entsprechende Informationen dieser Redaktion.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Demnach waren die Abschiebungen Teil einer vom Bundesinnenministerium organisierten Aktion, in deren Rahmen insgesamt 25 Personen mit einer Chartermaschine aus Deutschland nach Kabul ausgeflogen wurden. Der Flug startete von Hamburg aus.
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Die beiden aus Thüringen abgeschobenen Männer haben in der Vergangenheit zum Teil schwere Straftaten begangen. Einer von ihnen wurde bereits 2019 zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Zuletzt sprach ihn ein Gericht 2024 wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig – Strafe: zehn Monate Haft. Der Betreffende hielt sich zuletzt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt auf. Dessen Ausländerbehörde organisierte seine Überstellung in die Abschiebehaftanstalt in Arnstadt. Von dort aus wurde er zum Flieger gebracht.
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Ministerin Beate Meißner (CDU lobte gegenüber dieser Redaktion die Zusammenarbeit. „Insbesondere ist die enge Kooperation mit dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt hervorzuheben“, sagte sie dieser Redaktion. Landrat Marko Wolfram (SPD) machte deutlich: „Die Abschiebung stellt einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit in unserem Landkreis dar.“ Beide Politiker betonten, dass Personen, die schwere Straftaten begehen, mit Konsequenzen zu rechnen hätten.
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Das gilt dann auch für den zweiten Abgeschobenen. Dessen Ausreise erfolgte direkt aus der Justizvollzugsanstalt Tonna in Gräfentonna, wo er eine dreijährige Haftstrafe abgesessen hat. Zugrunde liegen unter anderem Verurteilungen wegen Diebstahls, räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung.







