Putin droht bei Angriff auf Kaliningrad mit Einsatz „aller Arten von Waffen“
Russlands Präsident Wladimir Putin hat für den Fall eines Angriffs von Nato-Streitkräften auf die russische Exklave Kaliningrad mit dem möglichen Einsatz „aller Arten von Waffen“ einschließlich Atomwaffen gewarnt. „Wenn es zu einem direkten Angriff auf Russland kommt, in diesem Fall auf Kaliningrad, wird die Frage des Einsatzes aller Arten von Waffen, über die wir verfügen, auf der Tagesordnung stehen“, sagte Putin am Donnerstag beim jährlichen Waldai-Diskussionsforum in Moskau.
Zugleich erklärte Putin, Russland habe „nicht die Absicht, irgendjemanden anzugreifen“. Sollte Russland jedoch angegriffen werden, werde es zurückschlagen. „Und die Bürger der europäischen Länder müssen das verstehen“, sagte der russische Präsident.
Putin lehnte bei dem Forum zudem einen gegenseitigen Stopp von Langstreckenangriffen Russlands und der Ukraine ab. „Man sagt uns: “Sie sollen aufhören, eure Raffinerien anzugreifen, und ihr hört auf, ihre Schiffe anzugreifen.' Das ist einfach lächerlich„, sagte er zu entsprechenden Vorschlägen aus Kiew und Washington. Auf die erneute Frage, ob Russland dem Vorschlag zustimme, antwortete Putin: “Nein."