Nach mutmaßlichem Vandalismus an dem „Reflecting Pool“ im Herzen von Washington ist Anklage gegen einen früheren Olympiasportler erhoben worden. Die Jury an dem Gericht in Washington habe die Anklage zugelassen und werte den Fall als Straftat, teilte Generalstaatsanwältin Jeanine Pirro mit. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Angeklagten bis zu zehn Jahre Haft.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Das rund 600 Meter lange Becken gehört zu den Wahrzeichen der US-Hauptstadt und liegt zwischen dem Lincoln Memorial und dem Washington Monument. Größere Aufmerksamkeit erlangte es in den vergangenen Monaten wegen einer von US-Präsident Donald Trump veranlassten Renovierung. Trump wollte dem Becken einen blauen Schimmer verleihen. Wenige Tage nach dem Ende der Arbeiten färbten Algen den Pool aber wieder grün – Trump zufolge wegen Vandalismus.
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Der US-Präsident rühmt sich damit, etliche Denkmäler und Parks in Washington wieder auf Vordermann zu bringen. Wer sie beschädigt, soll nach seinem Willen die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.
Nach der Darstellung Pirros riss der Angeklagte vor rund zwei Wochen einen Teil der neuen Grundierung aus dem Becken. Zumindest den Griff in das Becken habe er bereits zugegeben. Der 67-jährige Angeklagte hatte die USA dreimal im Kanuslalom bei Olympischen Spielen vertreten.
dpa





