Es sind historische Ereignisse, die es jetzt in Weimar zu würdigen gilt: Vor 35 Jahren hat sich in der Klassikerstadt das „Weimarer Dreieck“ gegründet. Nun werden erneut die Außenminister aus Frankreich, Polen und Deutschland wieder hier in Thüringen zusammenkommen.. „Ein starkes Zeichen“, nennt dies Ministerpräsident Mario Voigt. Die für nächste Woche angekündigte Zusammenkunft zeige, „welchen Stellenwert Weimar und Thüringen für die europäische Verständigung haben und wie fest unser Freistaat in Europa verankert ist. Thüringen ist nicht nur historischer Namensgeber des Weimarer Dreiecks, sondern heute ein aktiver Ort europäischer Zusammenarbeit, wie auch die zahlreichen Initiativen aus der Mitte der Gesellschaft zeigen“. so Voigt.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Am 2. und 3. September findet auf Einladung von Außenminister Johann Wadephul dieses Treffen statt. Außenminister Wadephul wird in Weimar seinen französischen Amtskollegen, Jean-Noël Barrot, und seinen polnischen Amtskollegen, Radosław Sikorski, empfangen. Es soll um aktuelle außen-, europa- und sicherheitspolitische Themen gehen. Ministerpräsident Voigt wird die Außenminister am 3. September gemeinsam mit dem Weimarer Oberbürgermeister im Rathaus empfangen.
Thüringen profitiert ganz konkret von einem offenen und geeinten Europa durch Arbeitsplätze, Investitionen, Forschung, Handel und der Möglichkeit, dass Menschen über Grenzen hinweg lernen, arbeiten und leben können.
Mario Voigt, Ministerpräsident
Für Voigt ist klar: „Europapolitik darf nicht nur in Brüssel gemacht werden, Thüringen bringt seine Interessen dort selbstbewusst ein. Das tun wir über die Thüringer Landesvertretung und den Ausschuss der Regionen, aber auch über zahlreiche weitere Kanäle.“ Die Landesregierung werde am 1. September ihre Kabinettsitzung in Brüssel abhalten und dabei die Gelegenheit nutzen, „unsere Themen und Interessen unmittelbar vor Ort zu vertreten. Wir wollen Europa nicht nur mitgestalten, sondern dafür sorgen, dass die Interessen der Thüringerinnen und Thüringer in Europa gehört werden und konkrete Wirkung entfalten“, sagt er.
Für Voigt ist „die europäische Einigung ist eine der ganz großen politischen Erfolgsgeschichten. Sie hat Frieden und Stabilität gesichert und zugleich die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand geschaffen.“ Thüringen profitiere „ganz konkret von einem offenen und geeinten Europa durch Arbeitsplätze, Investitionen, Forschung, Handel und der Möglichkeit, dass Menschen über Grenzen hinweg lernen, arbeiten und leben können.“ Für den Ministerpräsidenten ist klar: „Gerade jetzt, wo große Herausforderungen überwunden werden müssen, ist es an uns, diese Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.“






