In der Debatte um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht sich eine Mehrheit der Bundesbürger für eine Frau in dem Amt aus. Eine Civey-Umfrage im Auftrag der Funke-Medien ergab, dass sich parteiübergreifend 43 Prozent der Befragten eine Frau in dem Amt wünschen, 44 Prozent sind unentschieden, 13 Prozent sind dagegen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Nach Parteien aufgeschlüsselt würden 63 Prozent der Grünen-nahen Bürgerinnen und -bürger am liebsten eine Frau in der Nachfolge für den amtierenden Bundespräidenten Frank-Walter Steinmeier sehen. Bei den unionsnahen Befragten waren es 58 Prozent. Die AfD bildet das Schlusslicht mit 18 Prozent.
Die Wunschkandidatin von CSU-Chef Markus Söder, Ilse Aigner, ist laut der Civey-Umfrage Favoritin für eine Mehrheit der Wähler. 31 Prozent sprechen sich parteiübergreifend für sie aus. Die CSU-Politikerin führt das Ranking in der Befragung klar an vor Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), die auf 17 Prozent kommt.
Für die Wählerinnen und Wähler scheint es nicht entscheidend zu sein, ob die Bundespräsidentin beziehungsweise der Bundespräsident künftig aus Ost- oder Westdeutschland kommt. Über das gesamte Bundesgebiet betrachtet sprachen sich lediglich 21 Prozent für eine entsprechende Voraussetzung aus. 83 Prozent waren bei dieser Frage unentschieden. 26 Prozent lehnten sie ab. fmg




