Eine Doppelhaushälfte von 1957, klassische Heizkörper, jahrzehntelang der gleiche Ölkessel: Was sich in unzähligen Heizungskellern der Republik als Drama anbahnt, entwickelt sich für eine Solinger Hauseigentümerin zum effizienten Glücksfall. Renate Rabenschlag hat ihr Zuhause mit wenigen Eingriffen auf eine moderne Energielösung von Vaillant umgestellt.

Der Fall zeigt, wie eine Wärmepumpe im Altbau funktioniert, wenn Sanierung und Planung Hand in Hand gehen. Entscheidend sind reale Verbrauchsdaten, eine passende Dimensionierung und eine Förderung, die den Umstieg finanziell erleichtert.

Fakten zum Haus

  • Objekt: Doppelhaushälfte in Solingen
  • Baujahr: 1957
  • Fläche: ca. 160 m² Wohnfläche
  • Maßnahmen: Fenster erneuert, Dämmung der obersten Geschossdecke, ein Heizkörper getauscht (zwei weitere optional)

Sanieren mit Augenmaß

Eine Vollsanierung war nicht nötig. Der Austausch der Fenster und die Dämmung der obersten Geschossdecke reduzierten den Wärmebedarf spürbar. Die vorhandenen Rippenrohrheizkörper blieben weitgehend in Betrieb, sodass das Haus bewohnbar und die Bauzeit überschaubar blieb.

Die Wirkung zeigte sich schnell im Alltag. Im ersten Winter hielten Erd‑ und Obergeschoss auch bei Frost zuverlässig die Temperatur. Das Heizen blieb leise, stabil und unaufgeregt.

Planung nach Bedarf, nicht nach Bauchgefühl

Vosswinkel Haustechnik dimensionierte die Wärmepumpe auf Basis des tatsächlichen Energieverbrauchs der vergangenen Jahre. Zusätzlich wurde geprüft, wie sich die Nutzung des Hauses künftig entwickeln könnte. So entstand eine Auslegung, die heute passt und zukünftig nicht überdimensioniert.

Auf zusätzliche Komponenten wurde bewusst verzichtet, weil sie im konkreten Fall keinen spürbaren Mehrwert gebracht hätten. Das System fährt moderate Vorlauftemperaturen – ein Plus für Effizienz, Komfort und niedrige Betriebskosten.

Vaillant_OR aroTHERM_Solingen_Monteur mit Eigentümerin
© berndgabriel

Für mich ist eine Wärmepumpe die nachhaltigste Form der Wärmeerzeugung. Und ich sehe mich bei solchen Entscheidungen in der Verantwortung, auch an die Zukunft meiner Enkelkinder zu denken.

Renate Rabenschlag

Wärmepumpe besteht Praxistest im Winter

Die Kombination aus gezielten Sanierungsmaßnahmen, passenden Heizflächen und sauber eingestellter Regelung trug den Betrieb. Die Wärmepumpe versorgte beide Geschosse verlässlich mit Wärme, ohne große Eingriffe ins Haus. Genau das macht das Beispiel übertragbar auf viele Bestandsgebäude.

Auch wirtschaftlich blieb der Schritt kalkulierbar. Die Investition lag kaum über den zuvor berechneten Kosten für einen reinen Ölkesseltausch. Die Förderung war der Hebel, der den Umstieg realistisch machte.

Installierte Technik auf einen Blick

  • Wärmepumpe: Vaillant aroTHERM plus (12 kW), Warmwasser über integrierten 190‑Liter‑Speicher
  • Hydraulik: Vaillant VPS R Pufferspeicher (100 Liter)
  • Regelung: Vaillant sensoCOMFORT 720, vorbereitet für Photovoltaik‑Einbindung

Förderung und Sicherheit

Im Projekt wurden 55 Prozent der Investitionskosten, also bis zu 30.000 Euro berücksichtigt. Das senkte die Eigenkosten deutlich und beschleunigte die Entscheidung für die Wärmepumpe als neue Heiztechnik.

Zusätzliche Planungssicherheit bietet die GarantiePLUS von Vaillant. Bei Registrierung im myVAILLANT Portal innerhalb von 180 Tagen, aktiver Online‑Anbindung über die myVAILLANT App und regelmäßiger Wartung gelten fünf Jahre Garantie auf das gesamte System.

Warum dieser Fall Orientierung gibt

Der Solinger Altbau macht vor, wie effizientes Heizen im Bestand gelingt: mit gezielter Sanierung, Vaillant Wärmepumpe passend zum Bedarf und einer Planung, die den Alltag im Blick hat. So entsteht ein System, das heute überzeugt und zukünftig beispielsweise mit Photovoltaik ausbaufähig ist.

Prüfen Sie Ihre Fördermöglichkeiten und lassen Sie sich beraten. Das Projektvideo zur Objektreportage liefert zusätzliche Einblicke in den Betrieb im Alltag.

Wärmepumpen von Vaillant

* Förderprogramme und Rahmenbedingungen können sich ändern. Voraussetzungen für die GarantiePLUS sind die Registrierung im myVAILLANT Portal innerhalb von 180 Tagen, eine aktive Online‑Anbindung über die myVAILLANT App sowie die regelmäßige Wartung.