Der Arzneimittelhersteller Betapharm hat zwei Chargen des Magensäureblockers Pantoprazol zurückgerufen. Der Grund ist eine Panne bei der Freigabe. Zudem setzt das Medikament den Wirkstoff nicht wie vorgesehen frei. Über den Vorgang berichtet das Portal „apotheke adhoc“.
Zurückgerufen werden daher:
- Pantoprazol beta 40 mg magensaftresistente Tabletten, 30 Stück, Ch.-B.: CV250342
- Pantoprazol beta 40 mg magensaftresistente Tabletten, 100 Stück, Ch.-B.: CV250344
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Andere Produkte oder Chargen sind nicht von dem Rückruf betroffen. Apotheken haben vorhandene Packungen gesperrt. Sie sollen sie über den Großhandel zurückschicken. Es handelt sich dabei nicht um einen Rückruf auf Patientenebene, deshalb sollten diese das Medikament nicht eigenständig absetzen.

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Apotheken nehmen betroffene Packungen aus dem Bestand und leiten sie an den Großhandel weiter. So sollen die Präparate aus dem Verkehr kommen, ohne dass Patienten ihre Therapie vorschnell unterbrechen.
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Der Hinweis auf die Charge ist dabei wichtig. Dabei handelt es sich um die Produktionsserie eines Medikaments. Nur so kann geprüft werden, ob eine bestimmte Packung betroffen ist.
Patienten sollen sich bei Fragen direkt an ihre Apotheke oder ihre Ärztin oder ihren Arzt wenden. Dort klärt man, ob die eigene Packung unter die Sperre fällt und wie es weitergeht.
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