Bisher läuft die Saison für die Thuringia Bulls wie am Schnürchen. In der Rollstuhlbasketball-Bundesliga gab es bislang zehn Siege, im Pokal steht der Doublesieger aus Elxleben nach zwei Erfolgen im Halbfinale. Doch am Freitag treffen die Bulls auf zwei Männer, die nur allzu gut wissen, wie man sie besiegt.

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Beim Kampf um Europas Krone wird es am Wochenende ernst. In der Vorrunde des Champions Cups im heimischen Fit-In in Elxleben wollen die Bulls im Viererturnier einen der beiden Plätze fürs Viertelfinale buchen. Der erste Gegner ist der schwerste: Am Freitag (20 Uhr) geht es gegen Galatasaray Istanbul. Die Türken haben mit Lee Manning und Mateusz Filipski zwei Weltklassespieler in ihrem Kader, die 2023 und 2024 mit Albacete im Finale des wichtigsten europäischen Vereinswettbewerbs jeweils gegen die Thüringer triumphiert hatten. Allein wegen dieser beiden sowie Enes Bulut, der die Bulls beim Viertelfinalturnier vor zwei Jahren mit 46 Punkten fast allein besiegt hatte, ist Istanbul für Bulls-Coach André Bienek sogar ein Titelanwärter.

Einige alte Weggefährten bei Sassari

Auf einen weiteren gefährlichen Gegner trifft sein Team am Samstag (18 Uhr) im „Bullenstall“. Der italienische Spitzenreiter Dinamo Sassari mit dem ehemaligen Elxlebener Driss Saaid, Bieneks einstigem Teamkollegen Hans Lindblom, dem Ex-Wetzlarer Dominik Mosler sowie Giulio Maria Papi, den die Bulls vor zwei Jahren gern verpflichtet hätten, ist für Bienek „nicht zu unterschätzen. Aber das machen wir sowieso nicht.“ Zu lebhaft ist noch die Erinnerung an die Halbfinal-Niederlage im Vorjahr gegen Giulianova, als sie klar favorisiert waren.

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Der vermeintlich schwächste Gegner wartet am Sonntag (12.30 Uhr/alle Spiele kostenlos im Livestream bei Funke Medien Thüringen) auf das Team von André Bienek und Jens Albrecht. Porto Torres steht in der italienischen Liga nur im Mittelfeld und hat in Altmeister Gaz Choudhry seinen bekanntesten Namen.