Auch dank eines Traumtors von Vincenzo Grifo darf der SC Freiburg auf den Halbfinal-Einzug in der Europa League hoffen. Der badische Fußball-Bundesligist gewann sein Viertelfinal-Hinspiel gegen Celta Vigo vor den Augen von Ex-Coach Christian Streich hochverdient mit 3:0 (2:0) und reist nun als klarer Favorit zum Rückspiel nach Spanien am kommenden Donnerstag.
Grifo (10. Minute), Niklas Beste (32.) und Matthias Ginter (78.) trafen für die Freiburger, die in ihrem sechsten internationalen Heimspiel der Saison den sechsten Sieg feierten. Bereits bei der unglücklichen 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern München in der Liga am vergangenen Wochenende hatte das Team von Trainer Julian Schuster stark gespielt, diesmal stimmte auch das Ergebnis. „Wir haben sie genervt, gute Lösungen gefunden und auch gut verteidigt“, freute sich der SCF-Coach.
Das Rückspiel in Vigo findet am kommenden Donnerstag statt (18.45 Uhr). Zuvor spielt Freiburg am Sonntag in der Fußball-Bundesliga beim 1. FSV Mainz 05 (19.30 Uhr/DAZN).
Mainz lässt Straßburg keine Chance
Auch der kommende Freiburger Gegner zeigte eine Glanzvorstellung auf europäischer Bühne. Im Viertelfinal-Hinspiel der Conference League besiegten die teils entfesselt aufspielenden Mainzer am Donnerstagabend Racing Straßburg mit 2:0 (2:0) und erarbeiteten sich so eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel in einer Woche in Frankreich.

Kaishu Sano (11.) und Stefan Posch (19.) sorgten mit ihren sehenswerten Treffern für den nächsten erinnerungswürdigen Europacupabend der Mainzer. Unter die letzten Acht hatten es die Nullfünfer in einem europäischen Wettbewerb zuvor noch nie geschafft. In der Bundesliga hat sich das Team zuletzt von den gröbsten Abstiegssorgen befreit, inzwischen ist Mainz seit neun Pflichtspielen in Folge ungeschlagen. Im Halbfinale würde der FSV wohl auf Rayo Vallecano treffen, die Spanier setzten sich gegen AEK Athen ähnlich dominant mit 3:0 (2:0) durch. sid/dpa


