• Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 fand mit 48 Teams und 104 Spielen in den USA, Kanada und Mexiko statt.
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Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko war ein Turnier im Großformat. 48 Mannschaften nahmen teil, 104 Partien wurden 16 Spielorten ausgetragen. Zwischen den Stadien in Vancouver und Miami liegt eine Distanz von rund 4500 Kilometern Luftlinie. Die WM begann am 11. Juni mit dem Spiel zwischen Mexiko und Südafrika (2:0) im legendären Aztekenstadion. Am Sonntag triumphierte Spanien gegen Argentinien vor den Toren New Yorks im MetLife Stadium in East Rutherford mit 1:0 nach Verlängerung.

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Europa war die treibende Kraft im Viertelfinale der WM. In der Runde der letzten Acht standen in Spanien, Frankreich, England, Norwegen, Belgien und der Schweiz sechs europäische Mannschaften – das ist für ein Turnier außerhalb des Kontinents durchaus ungewöhnlich. Sechs Teams aus Europa im Viertelfinale hatte es bei einer solchen WM zuletzt 1994 gegeben, auch damals hieß der Gastgeber USA. Seither hatten es bei den Endrunden in Japan und Südkorea 2002 (4 europäische Teams), Südafrika 2010 (3), Brasilien 2014 (4) und Katar 2022 (5) stets weniger Europäer unter die besten acht Teams geschafft.

Am Samstag sicherte sich England mit einem 6:4-Sieg gegen Frankreich Platz drei. Am Sonntag wurde Spanien mit einem 1:0-Sieg gegen Argentinien nach Verlängerung zum zweiten Mal nach 2010 Weltmeister.

Historisch gesehen ist es um das finale Abschneiden europäischer Mannschaften bei Weltmeisterschaften außerhalb des eigenen Kontinents bescheiden bestellt: Erst zweimal seit 1930 stellte Europa in solchen Fällen den Sieger – Spanien gewann 2010 und Deutschland vier Jahre später. Nun könnte Spanien wieder triumphieren.

Die europäische WM-Dominanz kommt indes nicht von ungefähr: Bei 48 Ländern stellt Europa 16 Teilnehmer des XXL-Turniers – mehr als jeder andere Kontinentalverband. Zudem dominieren die Teams auch in der Fifa-Weltrangliste: Fünf der besten acht kommen aus Europa. fs