Was für ein erfolgreicher Ausflug nach Tschechien für den Thüringer HC. Für mehrere Tage weilten die Bundesliga-Handballerinnen aus Bad Langensalza in Most, um sich auf die neue Saison vorzubereiten. Zum Abschluss einer intensiven und langen Woche wurde auch das dritte Duell des Cups der Stadt Most gewonnen. Gegen Gastgeber Baník Most setzten sich die Thüringerinnen sicher mit 32:22 durch und feierten so den Turniersieg.

Trainer zieht positives Fazit

„Hier in Most ist immer die wichtigste Woche der Vorbereitung. Unsere Bedingungen sind herausragend. Ein großer Dank an die Veranstalter. Ein bisschen schade war, dass wir doch die eine oder andere Spielerin hatten, die schon vor der Vorbereitung etwas angeschlagen zu uns kam. Aber wir wollten viel testen, haben allen Spielerinnen Einsatzzeiten gegeben. Auch das Turnier war eine runde Sache“, zog Trainer Herbert Müller ein positives Fazit.

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Gegen Most lenkte Spielmacherin Natsuki Aizawa das Thüringer Angriffsspiel geschickt und setzte ihre Mitspielerinnen immer wieder in Szene. Kelly Rosa zeigte sich zudem treffsicher und erhöhte den Druck auf die Gastgeberinnen. Auch in der Defensive überzeugte der THC. Mit Jolina Huhnstock und Marcela Arounian bildete sich erneut ein stabiler Innenblock, der Baník Most vor große Probleme stellte. Nach 19 Minuten sah sich Mosts Trainer beim Stand von 2:7 bereits zur ersten Auszeit gezwungen.

Erst in der 12. Minute war den Gastgeberinnen durch Dominika Zachová wieder ein Treffer gelungen. Baník Most fand nun zunehmend besser in die Partie, doch der Thüringer HC blieb konzentriert und verteidigte seinen Vorsprung. Ein besonderer Höhepunkt folgte in der 20. Minute: Lotta Heider traf von der Außenposition mit einem sehenswerten Heber zum 13:6. In der Folge ließ die Intensität etwas nach. Most verkürzte durch zwei Treffer in Folge auf 8:13, Müller reagierte mit einer Auszeit. Die Ansprache zeigte Wirkung, mit einer deutlichen 17:10-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Zur Pause durchgewechselt

Zur zweiten Halbzeit wechselte Herbert Müller auf der Torhüterposition und brachte Maie Gomaa. Obwohl sich die Gastgeberinnen mühten, brachten sie den Bundesligist nicht wirklich in Zugzwang. Der Thüringer HC bewahrte die Ruhe und kontrollierte weiterhin das Geschehen. Maie Gomaa zeigte mehrere starke Paraden. Gleichzeitig erhöhte der THC im Angriff wieder den Druck und sorgte dafür, dass der Vorsprung kontinuierlich anwuchs. Am Ende stand ein 32:22 auf der Anzeigetafel, Aizawa wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Beste Torhüterin wurde Laura Kuske.

Beide gehören dem neu gewählten Mannschaftsrat an, der zudem Jolina Huhnstock umfasst. Als neues Kapitäns-Duo geben nun Jana Scheib und Lotta Heider die Richtung vor. Sie wurden im Trainingslager gewählt.