Nach dem überzeugenden Heimerfolg gegen die TSG Hoffenheim II wollte der FC Carl Zeiss Jena auch auswärts in der 2. Fußball-Bundesliga nachlegen. Doch Trainer Florian Kästner hatte schon vor der Partie bei der SG 99 Andernach gewarnt: „Andernach ist ein schweres Pflaster.“ Das bekam der FCC bei der 1:2-Niederlage zu spüren.
Nach einer Viertelstunde traf die 35-jährige Carolin Schraa zunächst die Latte, der aufsetzende Ball klatschte gleich noch einmal an den Querbalken. Wenig später köpfte sie eine Flanke von Pfeifer akrobatisch mit dem Hinterkopf ins äußerste linke Eck zum 1:0 (29.).
Jena schlägt Sekunden nach Wiederanpfiff zurück
Nur 20 Sekunden nach Wiederanpfiff setzte sich die eingewechselte Elira Terakaj an der Mittellinie durch und bediente Rieke Tietz, die flach zum 1:1 vollendete (46.). Paula Ritzner hätte wenig später nachlegen können. Nun entwickelte sich eine offene Partie. Jasmin Jannings verhinderte gegen Zilligen die erneute Andernacher Führung. Auf der anderen Seite traf Terakaj aus zehn Metern nur den Pfosten. Anne Rotzinger und erneut Terakaj scheiterten an Keeperin Bläser.
Sarah Frischknecht rettete nach einem Schuss von Pfeifer noch vor der Linie. Dann folgte der Schlusspunkt: Nach einem Fehlpass von Jannings weit vor ihrem Tor lief Schraa durch und traf zum 2:1-Sieg für Andernach (88.).
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„Es war ein wildes Spiel, das auch 5:5 oder 6:6 hätte ausgehen können“, sagte Kästner. Seine Mannschaft habe keine gute erste Halbzeit gespielt, sei aber stark aus der Pause gekommen. Am Ende habe Andernach das bessere Ende für sich gehabt. Für den FCC war die späte Niederlage nach mehreren eigenen Chancen ein besonders bitterer Rückschlag.



