Der FC Rot-Weiß Erfurt hat sich in der Debatte um das Kartenkontingent beim Thüringenderby gegen den FC Carl Zeiss Jena eingeschaltet, aber keinen Erfolg gehabt. Die Partie findet am Sonnabend, 16. Mai, ab 14 Uhr in Jena statt.
Der bestehende Auflagenbescheid der Stadt Jena sieht bei Spielen mit erhöhtem Sicherheitsrisiko eine Reduktion der Gästekapazität von 1500 auf 800 Plätze vor. „Diese Reduzierung um nahezu 50 Prozent ist für uns nicht nachvollziehbar. Aus unserer Sicht ist kein erkennbarer Mehrwert dieser Auflage ersichtlich“, heißt es vom FC Rot-Weiß Erfurt, der deshalb an den FCC als Veranstalter geschrieben hat, um eine Prüfung des Auflagenbescheides anzustoßen.
Stadt Jena lehnt Wunsch des FC Rot-Weiß Erfurt ab
„Das entsprechende Schreiben wurde durch den FCC an die Stadt weitergegeben und anschließend durch die Stadt als zuständige Ordnungsbehörde geprüft“, sagt Bürgermeister Benjamin Koppe. Im Ergebnis sei das Ansinnen abgelehnt worden.
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„Grundlage der Entscheidung bleiben die bestehende Gefährdungsbewertung, die Erfahrungen aus vergleichbaren Hochrisikospielen sowie die unveränderten Rahmenbedingungen hinsichtlich Fantrennung und Sicherheitslage“, sagt der CDU‑Politiker. Die Stadt habe die Entscheidung gegenüber dem FCC auch ausführlich begründet.
Erfurt-Fans rufen zu Demonstration am Holzmarkt auf
Durch den Bescheid steht fest, dass der FC Carl Zeiss als Veranstalter beim Derby nicht mehr Erfurt-Fans zulassen darf. Der FC Rot-Weiß will seine Anhänger Anfang kommender Woche über das weitere Vorgehen informieren.
Für den Derbytag am Sonnabend, 16. Mai, haben Erfurter Fans zu einer Demonstration auf dem Holzmarkt in Jena aufgerufen. „Zu den Kooperationsgesprächen hinsichtlich der angemeldeten Demonstration befinden wir uns weiterhin im Austausch mit den Anmeldern“, sagt Koppe.
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Ultra-Fans des FC Carl Zeiss kündigten an, dass sie einen Fanmarsch zum Stadion planen. Die Route führt normalerweise am Holzmarkt vorbei. Am Derbytag findet auch der Frühlingsmarkt im Zentrum statt.





