Jetzt ist es auch offiziell: Der FC Rot-Weiß Erfurt hat sich die Dienste von Berk Inaler gesichert. Wie unsere Zeitung bereits am Montag berichtete, wechselt der zentrale Mittelfeldspieler vom Südwest-Regionalligisten SV Sandhausen an den Steigerwald. Er unterschreibt einen Zweijahresvertrag bis 30. Juni 2028 und wird in der kommenden Saison die Rückennummer 13 auf dem Trikot tragen.

Inaler erhält Zweijahresvertrag und Nummer 13

Inaler ist in Berlin geboren und durchlief die Nachwuchsausbildung bei Türkyemspor sowie dem 1. FC Union. Anschließend sammelte er Regionalliga-Erfahrungen bei der VSG Altglienicke, Viktoria Berlin und dem Halleschen FC. Insgesamt brachte er es bislang auf 163 Regionalliga-Einsätze, schoss 19 Tore und lieferte elf Vorlagen. Nachdem der 26-Jährige in der Hinrunde in Sandhausen noch zu den Stammkräften gehört hatte, fehlte er die komplette Rückrunde wegen muskulärer Probleme.

Fussball, Regionalliga Südwest, SV Sandhausen - FC 08 Homburg
Berk Inaler wird am 16. Mai am Rande des Heimspiels gegen Homburg von Sandhausens Sportdirektor Anthony Loviso (links) verabschiedet.© imago/foto2press | Oliver Zimmermann

Rot-Weiß-Trainer Fabian Gerber sieht Inaler dennoch als Verstärkung: „Berk hat in den vergangenen Jahren verschiedene Ligen und Vereinskulturen erlebt. Er kennt die Regionalliga und bringt eine Reife mit, die unserem Zentrum guttun wird. Berk ist ein typischer Box-to-Box-Spieler, laufstark und ballsicher. Er wird unserem Spiel noch mehr Struktur geben.“ Nach Benjamin Dreca und Jean-Philippe Njike-Nana (beide vom VfL Bochum II) ist Inaler der dritte Zugang für die nächste Saison.

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Inaler freut sich auf die Herausforderung in Erfurt

Er selbst blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung. Meine Ziele und Ansprüche decken sich mit denen des Vereins, weshalb mir die Gespräche mit den Verantwortlichen von Beginn an ein sehr gutes Gefühl gegeben haben“, sagt Inaler. „Rot-Weiß Erfurt ist ein Verein mit großer Tradition und einer leidenschaftlichen Fan-Basis. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind und die gesteckten Ziele erreichen. Jetzt kann ich es kaum erwarten, die Mannschaft, das Umfeld und die Fans kennenzulernen.“