Den Rasen des Steigerwaldstadions hat Berk Inaler schon betreten – zum offiziellen Mannschaftsfoto eine Woche vor dem Saisonstart des FC Rot-Weiß Erfurt. Auf das Debüt bei seinem neuen Verein muss der zentrale Mittelfeldspieler allerdings noch ein wenig warten. Denn wie der Fußball-Regionalligist informierte, ist der 26-Jährige an der rechten Achillessehne operiert worden.
Hoffnung auf schnelles Comeback erfüllte sich nicht
„Vermutlich wird er sechs Wochen ausfallen“, sagte Fabian Gerber. Der Cheftrainer hofft, dass Inaler in einem Monat zumindest das Aufbautraining beginnen kann. Der gebürtige Berliner war in der Sommerpause vom Südwest-Viertligisten SV Sandhausen nach Erfurt gekommen. Wann er genau zurückkehren wird, hänge aber vom weiteren Heilungsverlauf ab, sagte der Rot-Weiß-Coach über seinen neuen Spieler, der mit den Erfurtern Laurenz Dehl und Lucas Falcão schon bei Viktoria Berlin zusammenspielte.

Als seine neue Mannschaft im Juni in die Vorbereitung startete, war Inaler noch voller Hoffnung, zum ersten Punktspiel gegen den BFC Dynamo fit zu sein. „Wir schauen von Woche zu Woche, wie die Sehne reagiert. Ich bin guter Dinge, habe da keinen Druck an mich selbst“, sagte er damals. Allerdings verlief der Heilungsprozess eher schleppend. Um die Genesung zu forcieren, wurde der Fußballer nun operiert. Der Eingriff sei positiv verlaufen. „Bei dem planmäßig verlaufenen Eingriff wurden Verklebungen im umliegenden Gewebe gelöst. Die Achillessehne selbst zeigte sich dabei unauffällig. Für Berk beginnt nun die Rehabilitation“, heißt es in einer Mitteilung des Fußball-Regionalligisten.
Bereits beim langjährigen Zweitliga-Club in Sandhausen fiel er längere Zeit aus. Inaler hat seit dem vergangenen Dezember kein Spiel mehr bestritten. Gerber ist dennoch überzeugt, dass der Offensivmann dem FC Rot-Weiß weiterhelfen wird. „Berk kennt die Regionalliga und bringt eine Reife mit, die unserem Zentrum guttun wird. Berk ist ein typischer Box-to-Box-Spieler, laufstark und ballsicher. Er wird unserem Spiel noch mehr Struktur geben“, hatte der Erfurter Coach bei dessen Vorstellung gesagt.
Aktuelle Nachrichten zum FC Rot-Weiß Erfurt:
Eine gute Nachricht gibt es dennoch. Wesentlich früher auf seinen ersten Einsatz im Rot-Weiß-Trikot darf unterdessen Artur Andreichyk hoffen. Der 20-jährige Verteidiger, der vom ukrainischen Erstliga-Absteiger FK Oleksandriya ausgeliehen ist, fehlte im Kader gegen den BFC Dynamo. Weil noch nicht alle Formalitäten geklärt waren, liegt bislang keine Spielberechtigung vor. Gerber rechnet allerdings damit, dass sich das bis spätestens zum Heimspiel gegen Tasmania Berlin am 5. August ändert.






