Science City Jena hat am Samstagabend in der Basketball-Bundesliga bei den MHP Riesen Ludwigsburg mit 82:91 verloren. Für die Saalestädter war es nach der schweren Verletzung ihres besten Spielers, Great Osobor, bereits die vierte Niederlage in Folge. Gegen Ludwigsburg, das zuletzt ebenfalls mit Problemen zu kämpfen hatte, sollte eigentlich endlich der Turnaround gelingen.
Science City Jena kann in der ersten Halbzeit nicht mithalten
Doch daraus wurde nichts. Ludwigsburg erwischte den deutlich besseren Start, zog schnell auf 9:2 davon. Angeführt von Eric Washington kämpfte sich Science City wieder heran, hatte beim 11:11 sogar ausgeglichen. Doch in der Folge ließen die Jenaer, die zudem noch auf Robin Christen verzichten mussten, vieles vermissen. Insbesondere die miserable Dreierquote war der Stock im Rad der Mannschaft von Björn Harmsen, die zu keinem Zeitpunkt so richtig ins Rollen kam. Mit 19:29 ging es ins zweite Viertel.
Wurfquote des Harmsen-Teams in der ersten Halbzeit unterirdisch
Besserung war allerdings auch dort nicht in Sicht. Im Gegenteil, die Wurfquote der Thüringer war nach 20 Spielminuten keinesfalls erstliga-tauglich. Nur ein von 14 Dreier-Versuchen fand seinen Weg durch die Reuse (7,1 Prozent). Aus dem Feld trafen die Gäste bis zur Halbzeit nur 34 Prozent ihrer Würfe. Zumindest in der Defensive lief es etwas besser, sodass sich der Rückstand am Ende des zweiten Viertels beim 29:45 angesichts der Leistung noch in Grenzen hielt.
Nur das dritte Viertel geht an Science City Jena
Immerhin: Im dritten Viertel waren die Gäste endlich auf Augenhöhe, entschieden diese zehn Minuten für sich (23:21). Science City lag vor dem finalen Durchgang mit 52:66 hinten, schaffte beim 82:82 aber sogar noch den Ausgleich. Doch Ludwigsburg hatte danach die besseren Nerven.
Aktuelle Nachrichten zu den Jenaer Basketballern:
Viel Zeit, sich zu erholen, haben die Jenaer Basketballer nicht. Schon am Montag sind sie zu Hause gegen die Telekom Baskets Bonn gefordert. Es ist bereits das dritte Mal in der Saison, dass die Thüringer binnen 48 Stunden zwei Spiele bestreiten müssen. Tipp-Off in der Sparkassen-Arena wird um 20 Uhr sein.
Ein neuer Spieler als Nachverpflichtung für Osobor wird voraussichtlich noch nicht dabei sein. Allerdings befindet sich die Suche auf der Zielgeraden. Möglicherweise soll die so dringend benötigte Verstärkung in der kommenden Woche verpflichtet werden.






