Kristofer Krause blickt mit Bangen auf das Saisonfinale von Science City Jena in der Basketball-Bundesliga: Der Jenaer Publikumsliebling verletzte sich im Ostderby bei den Niners Chemnitz nur Sekunden nach der Halbzeitpause am rechten Knöchel, musste mit Schmerzen das Feld verlassen und wurde minutenlang auf der Bank der Thüringer medizinisch versorgt. In dem letztlich mit 73:76 verlorengegangenen Spiel gegen die Sachsen kehrte der junge Mann an diesem Abend nicht zurück.

Krause vor MRT-Untersuchung

Noch ist nicht klar, wie schwer die Verletzung des Thüringers letztlich ist: Am Montag soll eine MRT-Untersuchung Aufschluss über die Schwere geben. Danach wird auch klar sein, wie lange Kristofer Krause dem BBL-Aufsteiger fehlen wird: Nach Angaben des Vereins droht eine zwei- bis dreiwöchige Pause, sodass der 26‑Jährige womöglich die Spiele gegen die Gladiators Trier am kommenden Samstag und auch das Auswärtsspiel gegen die Seawolves aus Rostock eine Woche später verpassen würde.

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In Chemnitz stand Krause in der Starting Five der Jenaer und spielte in den ersten beiden Vierteln mehr als acht Minuten. Der Shooting-Guard, der vor allem Defensivaufgaben im Team erfüllt, absolvierte bislang alle 30 BBL-Partien der Jenaer.