Mit dem 81:79-Sieg nach Verlängerung sicherte sich Science City Jena den BBL-Klassenerhalt gegen die Academics Heidelberg. Direkt nach der Partie sprachen wir mit einem überglücklichen Robin Christen.
Was für eine Saison für Science City Jena – selbst für Sie als Routinier im Team?
Eine solche Saison habe ich noch nie erlebt – mit so vielen Spielerwechseln und unterschiedlichen Stimmungen. Wir waren zwischendurch ziemlich am Boden, hätten durchaus brechen können. Aber wir sind zusammengeblieben, haben die neuen Leute integriert. Coach Mike Taylor hat uns wieder Glauben vermittelt und wir haben es am Ende gerockt.

Sie sind mit Science City in die BBL aufgestiegen und haben nun die Klasse gehalten. Was wiegt schwerer?
Ich denke, wir haben irgendwie zweimal Geschichte geschrieben. Aufzusteigen ist nicht einfach, direkt die Klasse zu halten erst recht nicht. Nach dem kompletten Saisonverlauf fühlt sich der Ligaverbleib wie eine Meisterschaft an. Ich bin unglaublich stolz.
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Letztes Jahr wurden Sie von den Fans zum MVP der Saison gewählt. Ein paar Worte zu Ihrem Nachfolger Joe Wieskamp?
Er ist ein unglaublich feiner Kerl. Als Familienmensch bringt er immer gute Stimmung rein, hat uns dadurch inspiriert. Gleichzeitig ist er ein fantastischer Basketballer, nicht umsonst wurde er einst von den San Antonio Spurs gedraftet. Er wollte in Jena die Herausforderung Europa annehmen, was ihm eindrucksvoll gelungen ist. Wir dürfen nicht traurig sein, dass er uns nun wieder verlässt, sondern müssen froh sein, dass ausgerechnet Jena ein Teil seiner Entwicklung war.




