Wenn ein Olympiasieger sich auf einen Sack setzt und aus etwa 44 Metern Höhe durch eine 100 Meter lange Röhre rutscht, dabei der Schnellste sein will, dann stehen die ersten Rutschmeisterschaften auf dem größten Hexenbesen auf dem Programm.
Christopher Grotheer, der 2022 in Peking den Olympiasieg im Skeleton holte, wird dabei versuchen, die Speedmeisterschaften im Rutschen für sich zu entscheiden. Wer, wenn nicht er? Sich in die Tiefe oder auf eine Bahn stürzen und um jede Hundertstelsekunde kämpfen, sind für den ersten deutschen Skeleton-Olympiasieger eine Selbstverständlichkeit.

In der Hex-Erlebniswelt in Rothesütte soll es am 15. September so weit sein, dass Christopher Grotheer gegen neun Persönlichkeiten antritt und den Sieger der Speedrutschmeisterschaft ermittelt. Unter anderem wird er gegen Landrat Matthias Jendricke sowie Stefan Klante (Bürgermeister der Landgemeinde Harztor) antreten. Auch das sportliche Multitalent und Fußballer von Wacker Nordhausen, Thomas Riemekasten, wird versuchen, sich den Titel zu sichern.
Zwei Trainingsversuche und zwei Wertungsdurchgänge
„Wir freuen uns sehr, dass wir Olympiasieger Christopher Grotheer dafür gewinnen konnten. Er wird gegen neun Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens um den Titel des Bahnrekordhalters kämpfen. Bei den Frauen wird ebenfalls die Bahnrekordhalterin ermittelt. Die Planungen sind sehr gut vorangeschritten, sodass wir mit viel Vorfreude auf dieses Event blicken“, ließ Werner Hütcher, Kreissportkoordinator und Organisator dieser sportlichen Premiere, wissen.

Dabei wird es zwei Trainingsläufe oder besser gesagt zwei Trainingsrutschversuche geben und zwei, die in die Wertung eingehen. Die Rutsche ist 100m lang und man überwindet einen Höhenunterschied von 38 Metern. Richtwert für eine Rutschzeit sind in etwa 14 Sekunden.



