Es ließ sich wieder mal gut an, was die CATL Basketball-Löwen Erfurt beim Auswärtsspiel der Pro B Süd am Samstagabend in Speyer aufs Parkett brachten. Offensiv variabel und defensiv konzentriert, führten sie nach gut sechs Minuten mit 18:11. Zur Halbzeit lagen sie mit 36:42 noch in Schlagdistanz. Erst recht nach einem guten dritten Viertel, das sie mit 23:20 für sich entschieden.
Auch im Schlussviertel waren die Erfurter zunächst gut dabei, hatten bis knapp sechs Minuten vor dem Ende noch veritable Chancen auf den ersten Saisonsieg. Doch dann erklang das traurige Lied des Abgesangs, das sie schon bei den ersten beiden unglücklichen Niederlagen unliebsam begleitet hatte. „Leider sind wir stark eingebrochen und Speyer hat uns überlaufen“, sagte Löwen-Coach Florian Gut.
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Und wie: In dreieinhalb Minuten legte Speyer einen 15:0-Lauf hin, zog von 69:63 entscheidend auf 84:63 davon. Am Ende stand ein 84:69. Die neun Löwen, überwiegend blutjung, hatten in der entscheidenden Phase erneut ihren Kopf verloren. Und das, obwohl alle neun Erfurter punkteten, davon Noah Kamdem (18), Paul Albrecht, Musa Abra (beide 15) und Samuel Nellessen (10) zweistellig.




