Als Basketballer ist Alex Halouski definitiv besser als als Bäcker. Nachdem der Topscorer der RSB Thuringia Bulls beim Sieg in Trier die 100 Punkte für sein Team geknackt hatte, war er der Tradition wegen zum Backen verpflichtet. Doch Halouski machte es sich einfach und kredenzte seinen Elxlebener Rollstuhlbasketballern gekauften Stollenkonfekt.
Auch interessant
Beim dritten Sieg im dritten Bundesligaspiel wurden es am Samstag in Köln wieder 100 Punkte für den amtierenden deutschen Meister. Beim 106:64 schwang sich Lukas Gloßner mit seinen einzigen beiden Punkten zum 101:62-Zwischenstand zum Versorger der Mannschaft auf. Doch sein Trainer André Bienek will – Tradition hin oder her – von Kuchen diesmal nichts wissen: „Diesmal wird es einen Rohkostteller geben.“
Kracher-Duell schon im Pokal-Achtelfinale
Aus gutem Grund: Schon im Achtelfinale des DRS-Pokals wartet mit dem RSV Lahn-Dill der große nationale Dauerrivale auf sein Team, das auch diesen Wettbewerb als Titelverteidiger bestreitet. Nach geändertem Modus landeten alle Teams im selben Lostopf, und prompt wurde der Kracher schlechthin im deutschen Rollstuhlbasketball als Auftaktspiel gelost. Und weil die Bulls nach zuletzt zwei weiten Auswärtsfahrten am Sonntag gen Wetzlar erneut reisen müssen, strich Bienek das Training am Montagvormittag und gestattete den Seinen etwas mehr Regenerationszeit.




