1. Oktober: Es läuft bei den Jenaer Volleyballerinnen

Drittligaabstieg hin, Drittligaabstieg her – in der Regionalliga läuft es dieser Tage für die Volleyballerinnen des 1. VSV Jena 90: Nach nunmehr drei Partien rangieren die Spielerinnen von Nina Fiedler und Lara Huse ungeschlagen und mit acht Punkten im Haben an der Tabellenspitze. Konnten sie zum Auftakt der Saison mit 3:2 Sätzen über den VfB Suhl II siegen, gesellten sich am vergangenen Wochenende zwei weitere Siege dazu. Samstags siegten sie über den CVJM Görlitz 3:1, sonntags indes 3:0 über den TSV Leipzig. In Görlitz und auch in der Messestadt wurde Zuspielerin Serena Scapucci zur besten Jenaer Akteurin gekürt. Am kommenden Samstag, den 3. Oktober stehen dann für die Saalestädterinnen alle Zeichen auf Derby, schließlich empfangen sie ab 16 Uhr im Sportforum SWE Erfurt II. Kurzum: Es wird knackig . . .

1. Oktober: Kein gutes Pflaster für VSV-Männer

Zirndorf bleibt für die Männer des 1. VSV Jena 90 ein undankbares Pflaster – auch in der neuen Drittligasaison konnten die Volleyballer von Coach Anton Rogow in Mittelfranken nicht punkten: 1:3 unterlagen sie den Gastgebern. Zum besten Jenaer Spieler wurde Libero Stephan Sehr gekürt. Nach zwei Spieltagen haben die Mannen um Kapitän Noah Henkel einen Sieg und eine Niederlage erfahren. Am kommenden Samstag empfangen sie ab 19:30 Uhr im Sportforum den ASV Dachau II. 

1. Oktober: Kantersieg für Handballerinnen

Die Handballerinnen des HBV Jena 90 können endlich wieder jubeln, wenn auch „nur“ noch in der Thüringer Oberliga. Dort wiederum siegte das Team von Trainerin Claudi Gresch geradezu erdrutschartig über die HSG Werratal 05 mit 40:16. Erfolgreichste Werferin war Siebenmeter-Expertin Alexandra Schmitz, die acht Tore erzielte, von denen sie sechs vom Punkt verwandelte – eine Quote von 100 Prozent. Aus dem reinen Spiel heraus war indes Emily Wehrmaker die erfolgreichste HBV-Schützin – sechs Tore steuerte sie zum Kantersieg bei.

1. Oktober: Damen des SSC Jena geben Primus

Die Hockey-Damen des SSC Jena haben nach nunmehr vier Spieltagen in der Oberliga die Tabellenführung inne – drei Siege und ein Unentschieden stehen beim Team um Kapitänin Helene Stöckmann zu Buche. Am vergangenen Sonntag siegten sie 3:1 über den Tresenwalder HC.  

1. Oktober: Auftaktniederlage für Basketballerinnen

Mit einer Niederlage starteten die Vimodrom Baskets Jena in die neue Zweiligasaison: Am Sonntag unterlagen die Basketballerinnen von Trainerin Sandra Rosanke in der Fremde dem USC Freiburg II mit 51:65. Am Samstag wiederum haben die Saalestädterinnen ihr erstes Heimspiel, für das sie keinen Geringeren als die Basketballerinnen des USC Heidelberg empfangen werden. 16 Uhr geht es steil im Sportkomplex Lobeda-West.

1. Oktober: Stadt Rudolstadt ehrt Sportler

Erstmals fand seit einigen Jahren wieder eine Sportlerehrung in Rudolstadt statt. Die Stadt würdigte sportliche Leistungen des Jahres 2025 und das ehrenamtliche Engagement. Der jüngste Geehrte war der siebenjährige Karl Sorge. Er erreichte den ersten Platz beim Erfurter Turnpokal im Turnen. Als ältester Geehrter wurde Peter Kleinfeld ausgezeichnet. Der 86-Jährige belegte bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Masters den vierten Platz. Mehrere internationale Erfolge feierte zudem Kegler, Daniel Barth, der für diese Leistungen ebenfalls geehrt wurde. Neben den sportlichen Erfolgen standen auch die Menschen im Mittelpunkt, die sich mit Zeit, Engagement und Leidenschaft für den Sport einsetzen. Zu den Geehrten gehörten unter anderem die Organisationsteams „König der Löwen“ und die Organisatoren des „24-h-Schwimmens“

1. Oktober: Lok Saalfeld Spitzenreiter in 1. Tischtennis-Bezirksliga

Das zweite Jahr nach dem Aufstieg soll angeblich das Schwerste sein, sehen die Saalfelder Lok-Akteure allerdings anders. Durch einen Saisonauftakt nach Maß in der höchsten Ostthüringer-Tischtennis-Spielklasse, der 1. Bezirksliga, mit den Erfolgen über Post Gera (8:4), Post Zeulenroda V (8:3), den VfB Schleiz (8:0) sowie USV Jena V (8:2) hat sich das Lok-Quartett mit 8:0 Punkten an die Tabellenspitze katapultiert. Bei allen vier Begegnungen an den Tischen waren Ronny Dobermann und Domenic Trabhardt. Dreimal im Einsatz war Thomas Schröder. Je zweimal gespielt haben Chris Hellenboldt sowie Andreas Kittelmann und einmal Fabian Spörl.

Hinter Lok Saalfeld folgen die Neulinge SG Braunichswalde III sowie Post Zeulenroda V auf den weiteren Podestplätzen. Am Tabellenende, noch ohne Pluszähler, sind die Absteiger SC Windischleuba und der VfB Schleiz. Der 1. TTC Saalfeld, ein weiterer Vertreter des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, belegt mit einem ausgeglichenen Punktekonto einen Mittelfeldrang.

30. September: Greizer Ringer feiern Heimsieg

282 Besucher sahen in der Greizer Ringerhalle einen klaren Heimsieg: Greiz II entschied im Kampf der Oberliga Sachsen acht der zehn Kämpfe für sich und gewann mit 30:7. Erstmals in dieser Saison setzten die Trainer Maximilian Böttger und Sebastian Kessel Richard Brand (75 kg/g) und Luca Bauer (98 kg/f) ein. Brand bezwang Farhed Gertani 16:0, Bauer unterlag dem zehn Kilogramm schwereren Martin Kretzschmar deutlich. Lucas Gansi (130 kg/g) kam kampflos zu Punkten, weil die Gäste in zwei Gewichtsklassen keine startberechtigten Ringer stellen konnten. Je vier Punkte holten Hassan Bersanukaev, Joey Wrensch, Gunnar Frisch und Fabian Wächter, der Stanislav Virchenko 20:4 besiegte.

Ringen
Joey Wrensch (rotes Trikot) zeigt einen guten Kampf.© Konstanze Warmuth

Am 3. Oktober kämpft die Zweite ab 15.30 Uhr gegen die WKG Weißwasser/Dresden und ab 17.30 Uhr gegen die WG Markneukirchen/Gelenau II.

29. September: Förderverein Schach veranstaltet Albrecht-Beer-Turnier

230 Teilnehmer haben sich bisher für das 4. Albrecht-Beer-Turnier im Schach angemeldet, das von Donnerstag bis Sonntag in der Geraer Panndorfhalle stattfindet und vom Förderverein Schach Gera in Kooperation mit den städtischen Schachvereinen und der Stadt Gera veranstaltet wird. In die Starterlisten eintragen lassen haben sich Denksportler aus Großbritannien, Norwegen, Chile, Jordanien, der Ukraine, Polen, den Niederlanden, Indien und Deutschland. „Mit diesem Turnier möchten wir das Lebenswerk und die Verdienste von Albrecht Beer würdigen“, sagt Mike Huster, der Vorsitzende des Fördervereins.

Im Rahmen des Turniers werden die Thüringer Landesmeister ermittelt, wobei die Vorjahresgewinner Tilda Loos (VfL 1990 Gera) und Jasper Heinke (Empor Erfurt) erneut mit von der Partie sind. Die 18-jährige Tilda Loos wusste in diesem Jahr schon bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft in Dresden zu überzeugen, als sie 4,5 von 9 möglichen Punkten verbuchte. Noch nicht angemeldet hat sich der letztjährige Turniersieger Ferenc Langheinrich vom ESV Nickelhütte Aue. Während das Erwachsenen-Turnier am Donnerstag beginnt, ist der Wettkampf der Kinder und Jugendlichen in zwei Leistungsklassen mit insgesamt 100 Schachspielern auf Samstag und Sonntag beschränkt. „Manche Teilnehmer sind sehr ambitioniert, andere spielen ihr erstes Turnier mit Aufschreiben. Um allen gerecht zu werden, haben wir uns für zwei Leistungsklassen entschieden“, sagt Mike Huster, der mit Stolz verkündet, das die Zahl der Schach-AGs an Geraer Schulen wieder wächst.

Albrecht-Beer-Turnier Schach
Tilda Loos (VfL 1990 Gera) will ihren Landesmeistertitel verteidigen.© Jens Lohse

29. September: HSV Bad Blankenburg zu Hause weiter punktlos

Handball-Regionalligist HSV Bad blankenburg bleibt zu Hause weiter sieglos: Gegen die SG Pirna/Heidenau verloren die SChützlinge von Ivo Havel und Tomas Zeman mit 30:37 (12:20) und mussten damit bereits das dritte Mal in Folge den Gästen den vollen Erfolg überlassen. Ausschlaggebend für die Niederlage in der Dreifelderhalle Gorndorf war eine enttäuschende erste Halbzeit, in der man den sächsischen Gästen nur anfangs Paroli bieten konnte. Das 1:0 war die einzige Führung in der gesamten Partie, über die sich die Bad Blankenburger freuen konnten. Zu schlecht war die Chancenverwertung bei den Gastgebern, sieht man einmal von Vaclav Kovar (11), Hendrik Vogt (8) und Josef Jonas (5) ab.

Handball, Regionalliga
Der Bad Blankenburger Hendrik Vogt, hier in einem früheren Spiel, erzielte gegen Pirna acht Treffer.© Peter Scholz

29. September: Thüringer Top-Ten-Ergebnisse bei Rad-WM

Bei der Straßenrad-WM in Montreal gab es zwei Thüringer Top-Ten-Platzierungen. Klara Dworatzek vom SSV Gera wurde Sechste im Zeitfahren der Juniorinnen über elf Kilometer. Zu Bronze fehlten 14,75 Sekunden. Im Straßenrennen über 80 Kilometer fuhr Amandine Jakob vom RSC Waltershausen-Gotha auf Rang neun. Im 134 Kilometer langen Juniorenrennen hatte Max Jerzyna (SSV Gera) nichts mit der Medaillenvergabe zu tun. Der 18-Jährige vom Erfurter Team German Junior Racing kam auf Platz 81.

DWORATZEK Klara: UCI Road Cycling World Championships - Montreal Canada 2026
Juniorin Klara Dworatzek vom SSV Gera hat bei der Straßenrad-WM in Montreal Rang sechs im Zeitfahren belegt. © IMAGO/Arne Mill

29. September: Zwei Mal Bronze für den SV Stahl

Bei den Jugendmeisterschaften des Deutsche Bogensport-Verbandes (DBSV) in Weißensee bei Sömmerda gewannen die Nachwuchsschützen des SV Stahl Unterwellenborn zwei Bronzemedaillen. Fenja Fröhlich wurde in der U15 mit 1225 Ringen Dritte hinter Ronna Weber (Kandel/1260) und Maira Fußy (Markgräflerland/1257), Hannah Jahn kam mit 1188 Ringen auf den vierten Rang. Ebenfalls den undankbaren vierten Rang belegte Finja Treuner mit 1167 Ringen in der U18. Bei den Jungen der U18 rangierte sich Max Rothe auf dem siebenten Platz ein (1102). In der Teamwertung holte sich Unterwellenborn in der Besetzung Fröhlich, Jahn, Treuner die Bronzemedaille hinter den überlegenen Pfälzern aus Kandel sowie Gastgeber Blau Weiß Weißensee.

-BM-

29. September: Klaus Förster mit WM-Bronze

Im Athen fanden die diesjährigen Weltmeisterschaften der Masters im Gewichtheben statt, an denen mehr als 1600 Frauen und Männer zwischen 35 und 96 Jahren teilnahmen. Klaus Förster vom SV 1883 Schwarza war als einer der ersten Starter am Eröffnungstag an der Reihe. In der Klasse bis 75 kg der Altersklasse 70 hatten ursprünglich sieben Teilnehmer gemeldet, von denen dann vier erschienen. So war wie immer das Ziel eine Medaille in dieser neuen Gewichtsklasse, die von 79 auf 75 kg geschrumpft war und natürlich zuerst Abnehmen bedeutete. Im Reißen begann es bei 60 kg, denen ein ungültiger Versuch bei 63 folgte, die aber dann im dritten Versuch gelangen. Das war Platz drei nach der ersten Disziplin.

Gewichtheben
Klaus Förster bei seinem WM-Auftritt in Athen.© Klaus Förster

Im Stoßen verlangte der hinter ihm liegende Japaner nur 61 kg, bei denen dann auch Schluss war. Somit waren die 70 kg im ersten Versuch schon sicher die Bronzemedaille. Diesen folgte dann 75 kg und im dritten Versuch 80 kg, die aber zu schwer waren. Für Silber hätten es mindestens 83 kg sein müssen, die aber nach den gesundheitlichen Problemen der letzten Tage und Wochen unrealistisch waren.

Die folgenden sieben Tage waren seine Frau und er noch insgesamt 33 Mal als Sprecher, Marshall oder technischer Kontrolleur im Einsatz und beide trugen somit wesentlich zum Gelingen dieser Mammutveranstaltung bei.

29. September: Sieg und Niederlage für Oberweißbacher Volleyballerinnen

Nach dem gelungenen Saisonauftakt in Erfurt starteten die Oberweißbacher Volleyballerinnen letzten Samstag mit viel Spiellaune ins erste Heimspiel der neuen Thüringenligasaison. Gegen gute Bekannte, den Damen vom VV 70 Meiningen, spielten die Oberweißbacherinnen anfangs nervös, aber dann selbstbewusst auf. Mit platzierten Aufschlägen gelang es immer wieder, die Meiningerinnen unter Druck zu setzen. Durch eine stabile Annahme konnten die Gastgeberinnen mit neuen Mustern ein sehr variables Angriffsspiel zeigen und gewannen das Spiel mit 3:0 (25:16, 25:21, 25:17).

Im zweiten Spiel standen die Damen vom Aufsteiger SV Schott Jena als neuer, unbekannter Gegner auf der anderen Netzseite. Schon im ersten Satz überraschten die Jenaerinnen mit starken Aufschlägen und ebenfalls großem Selbstbewusstsein. Nachdem der erste Satz mit 26:28 knapp verloren gegangen war, schlichen sich vermehrt Fehler ins Spiel der Oberweißbacherinnen. Im zweiten Satz fehlte es an kreativen Ideen im Angriff. Hinzu kamen viele Aufschlagfehler und Abstimmungsprobleme in der Feldabwehr. Mit dem zweiten Satzverlust (18:25) besannen sich die Fröbelstädterinnen auf ihre Stärken und erkämpften sich auch nach zwischenzeitlichen Punkterückständen die Sätze drei und vier (25:23, 25:22). Mit einem erneuten Rückstand (0:4) begann der Tiebreak, der dann abermals mit zu vielen eigenen Fehlern der Oberweißbacherinnen mit 7:15 verloren ging.

23. September: Kreissportjugend ehrt junge Ehrenamtliche

Die Kreissportjugend Saale/Schwarza stellte vor wenigen Tagen mit ihrem Projekt J.A.M. – die Abkürzung steht für Jugend, Anerkennung und Motivation – erstmals junge Engagierte aus den Sportvereinen des Landkreises in den Mittelpunkt. Eine abendliche Veranstaltung verband Dankeschön, Begegnung und die Frage, wie Jugendliche künftig noch stärker mitgestalten können.

Ehrung KSJ
Die Kreissportjugend im Landkreis Saalfeld/Rudolstadt ehrte besonders engagierte junge Leute, die viel für den Sport in ihren Vereinen tun.© Matthias Herlitze

Nach langer Vorbereitung kamen junge Trainer, Kampfrichter, Jugendwarte, Helfer und Organisatoren aus unterschiedlichen Vereinen zusammen. Die Botschaft des Abends war klar: Junge Menschen sind nicht nur die Zukunft des Sports. Sie gestalten ihn schon heute.

Wie vielfältig dieses Engagement ist, zeigen die Gäste. Johannes Koroknai vom SV 1883 Schwarza hilft mit 13 Jahren bei Judo-Heimwettkämpfen und bedient das Scoreboard. Mina Huhn vom Asahi Dojo Königsee übernimmt als Nachwuchstrainerin bei Bedarf ganze Trainingseinheiten. Saskia Jahns vom HSV Bad Blankenburg trainiert eine E-Jugend und hilft bei Heimspieltagen und am Kampfgericht. Jannik Jahns betreut im Freiwilligen Jahr Handball-AGs und ist zusätzlich als Schiedsrichter aktiv.

Auch andere Aufgaben gehören längst zum jungen Ehrenamt. Emilia Fliegner vom 1. SSV Saalfeld 92 entwickelt Wettkampfchoreografien in der Aerobic. Maximilian Thorz von der Neuen Schützengesellschaft Zeigerheim arbeitet als Jugendtrainer und kümmert sich um Technik. Maja Proksch vom Laufclub Rudolstadt unterstützt Veranstaltungen und wirbt in ihrer Schule für den Verein. Johanna Köhler aus der Schwimmabteilung des SV 1883 Schwarza verbindet Training, Kampfrichtertätigkeit, Veranstaltungsorganisation und Social Media.

Bei einer Umfrage wurden zudem Wünsche, Probleme und Ideen aus den Vereinen. Die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe ist bereits angekündigt: Am 29. Januar 2027 soll J.A.M. weitergehen.

23. September: Fast 200 Teilnehmer am Schiefergebirgslauf

Petrus ist und bleibt ein Lauffreund des Schiefergebirgslaufes in Schmiedefeld bei Saalfeld. Erst nachdem alle Läufer im Ziel waren und die Organisatoren alles weggeräumt hatten, öffnete er seine Schleusen.

197 Teilnehmer gingen in Schmiedefeld an den Start beim 8. Schiefergebirgslauf. Zwei Läufer auf der 4,2-km-Kinderstrecke verbesserten ihren eigenen Streckenrekord aus dem Vorjahr. Finn Wollner lief diese Strecke in 15:11 Minuten und damit 1:45 Minuten schneller als im Vorjahr und auch Jasmin Konrad lief 46 Sekunden schneller als letztes Jahr (16:51 Minuten). Beide werden vom Saalfelder LV trainiert.

Die 2200-Meter-Strecke gewannen Jan Friese in 9:04 Minuten vom ASV Erfurt und Florentine Wollner vom Saalfelder LV in 9:18 Minuten. Auf der 9,2-km-Strecke dominierte Dirk Micheel vom 100 Marathon Club in 36:28 Minuten und bei den Frauen siegte mit Ansage des Sprechers im Vorfeld. Isabell Rüter vom Laufclub Rudolstadt, in 41:39 Minuten.

Auf der Hauptstrecke über die 22 Kilometer durch das Thüringer Schiefergebirge mussten fast 600 Höhenmeter absolviert werden. 40 Teilnehmer stellten sich dieser Distanz und als Erster in Schmiedefeld lief Marcel Graß vom LC Thäle in 1:41:40 Stunden über die Ziellinie. Bei den Frauen siegte Sandra Anske vom SV 1883 Schwarza in 2:15:34 Stunden. Die Nordic Walking Strecke über 9,2 km gewann Torsten Vogel vom LTV Naabtal in 1:09:21 Stunden. Bei den Frauen siegte Janet Philipp vom SV Hermsdorf. Sie war zugleich die 3500 Teilnehmerin beim Schiefergebirgslauf.

23. September: HSG-Frauen warten noch auf ersten Sieg

Ein ungewohntes Bild zeigt gegenwärtig die Tabelle in der Handball-Oberliga der Frauen der HSG Saalfeld/Könitz. Der mehrfache Landesmeister steht nach zwei Spieltagen noch ohne Sieg da, rangiert auf dem vierten Platz.

Zum Saisonauftakt trennte man sich zunächst 28:28 in eigener Halle. Mitte der zweiten Halbzeit sah es beim 26:22 nach einem vollen Erfolg für die Saalestädterinnen aus, doch Altenburg kam zurück und glich 40 Sekunden vor dem Spielende aus. Beste Torschützin war Michaela Geci, die insgesamt neun Feldtore erzielte.

Mit leeren Händen kehrte das Team von Christian Szotowski von der SG Apolda/Großschwabhausen zurück. Mit 20:25 zog man beim nunmehrigen Tabellenführer den Kürzeren, war bis auf die Anfangsphase ständig im Rückstand. Lara-Kristin Bock steuerte mit ihren fünf Treffern ein Viertel aller Tore der HSG Saalfeld/Könitz bei.

20. September: Einheit Rudolstadt kommt in Eilenburg unter die Räder

Der FC Einheit Rudolstadt war beim Regionalliga-Absteiger FC Eilenburg chancenlos. Die Männer von Trainer Hendrik Faik unterlagen klar mit 1:5 und lagen schon nach 28 Minuten uneinholbar mit 0:4 zurück. Dabei konnte sich Einheit beim erneut starken Keeper Eric Kunth bedanken, dass es nicht noch deutlicher wurde. Rudolstadt geriet vom Anpfiff weg unter Druck. Schon nach vier Minuten traf Mattmüller zum 1:0 (4.).

Danach brach es über Einheit herein. Zunächst knallte Vogel einen Strafstoß an die Querlatte (14.), dann erhöhte Kosak auf 2:0 (21.). Nur eine Minute später traf Mattmüller zum 3:0 (22.), ehe Kosak das 4:0 nachlegte (28.). Noch vor der Pause krönte er einen starken Sololauf mit seinem dritten Treffer zum 5:0 (37.).

Der Rudolstädter Marwan Kponton (links) versucht sich im Dauerregen gegen den Eilenburger Michael Schlicht durchzusetzen. Maximilian Schlegel blieb schon zuvor liegen.
Der Rudolstädter Marwan Kponton (links) versucht sich im Dauerregen gegen den Eilenburger Michael Schlicht durchzusetzen. Maximilian Schlegel blieb schon zuvor liegen.© Achim Freund

Rudolstadt kam nach der Pause besser ins Spiel. Am Kräfteverhältnis änderte das allerdings wenig. Manfred Starke scheiterte an Keeper Plath (53.), und erst dem nach einer Stunde eingewechselten Ichsan Visargov gelang in der 82. Minute wenigstens noch der Ehrentreffer zum 1:5.

Für Einheit bleibt die Lage angespannt: Nach fünf Spieltagen wartet Rudolstadt weiter auf den ersten Sieg und steht nun sogar auf einem Abstiegsplatz.

19. September: Meuselwitz verspielt in Frankfurt/Oder eine 2:0-Führung, schlägt aber eindrucksvoll zurück

Der ZFC Meuselwitz bleibt in der Fußball-Oberliga auf Erfolgskurs. Beim Aufsteiger 1. FC Frankfurt/Oder gewann die Mannschaft von Trainer Georg-Martin Leopold mit 5:2 und feierte den fünften Sieg in Folge.

Vor rund 500 Zuschauern war der ZFC zunächst klar tonangebend. Florian Hansch köpfte nach einer Ecke von Nils Schätzle zur Führung ein (45.) und erhöhte kurz nach der Pause auf 2:0 (49.). Doch Frankfurt schlug zurück und glich durch Takahashi (60.) und Alhasan (65.) aus. Meuselwitz antwortete prompt: Eric Stiller (72.) und erneut Hansch (76.) stellten auf 4:2. Janik Mäder scheiterte mit einem Elfmeter an FFC-Keeper Stößer, ehe Alessandro Schulz in der Nachspielzeit den 5:2-Endstand herstellte.

19. September: Weida gibt Sieg in Arnstadt spät aus der Hand

Der FC Thüringen Weida hat in der Fußball-Thüringenliga beim SV 09 Arnstadt einen möglichen Auswärtssieg noch aus der Hand gegeben. In einer ausgeglichenen Partie mit nur wenigen klaren Möglichkeiten brachte Leon Gentsch die Gäste unmittelbar nach der Pause in Führung. Arnstadt bekam den Ball nicht geklärt, Gentsch schob zum 0:1 ein (47.).

Die Dauel-Männer verteidigten den knappen Vorsprung danach lange, hatten sogar Chancen zur Vorentscheidung. In der Schlussphase ging der Sieg eher unglücklich noch verloren: Nach einem Freistoß von Grünert und Kopfball-Ableger von Varnhagen führte eine Abwehraktion zum Handelfmeter. Patrick Hädrich verwandelte souverän zum 1:1. Lucas Soldera war chancenlos (84.).

Der Weidaer Leon Gentsch (vorn) brachte sein Team in Arnstadt in Führung. In der Schlussphase glich der SV 09 Arnstadt jedoch per Handstrafstoß noch aus.
Der Weidaer Leon Gentsch (vorn) brachte sein Team in Arnstadt in Führung. In der Schlussphase glich der SV 09 Arnstadt jedoch per Handstrafstoß noch aus.

17. September: Erste Niederlage für Greizer Ringer-Reserve

Im Duell zweier noch ungeschlagener Mannschaften in der Oberliga Sachsen der Ringer unterlag der RSV Rotation Greiz II dem RV Eichenkranz Lugau mit 8:18 Punkten. Ausschlaggebend war der Einsatz von zwei starken ausländischen Ringern, die zwar in der Bundesliga kaum siegreich wären, aber schon in der Regionalliga ihre Zeichen setzen könnten. Nur Hassan Bersanukaev (57 kg), Pascal Hessel (66 kg), Iunus Gaisuev (80 kg) und Fabian Wächter (75 kg/alle Freistil) gewannen für Greiz. Einen starken Kampf zeigte Joey Wrensch (75 kg) im für ihn ungewohnten griechisch-römischen Stil gegen den 35-jährigen ehemaligen Meisterringer Marco Scherf. Im Bestreben, einen Zwei-Punkte-Rückstand noch auszugleichen, wurde der 18-Jährige Sekunden vor Schluss gekontert und unterlag 4:8.   

Ringen
Joey Wrensch (rotes Trikot) zeigt eine starke kämpferische Leistung.© Konstanze Warmuth

17. September: Überraschung bei der DM im Bogenschießen

In Wiesbaden traf sich die nationale Spitze des Bogensports zur Deutschen Meisterschaft. Allein die DM-Qualifikation ist ein großer Erfolg und zeigt, dass man zu den besten Schützen Deutschlands gehört. Umso größer war die Freude bei der PSG Gera e.V. seit 1660 über die Silbermedaille von Sandra Dölitzscher. Für eine besondere Überraschung sorgte Arian Griebel vom SV Stahl Unterwellenborn, der sich mit einer starken und konzentrierten Leistung auf den Bronzeplatz schoss.

17. September: Julia Bittner auf Hardenduro-Titelkurs

Mit ihrem Sieg beim 5. Lauf zur international besetzten deutschen Extrem-Geländesportmeisterschaft „Hardenduro-Series Germany“ (HESG) in Meltewitz im Landkreis Leipzig hat Julia Bittner ihren Vorsprung in der Gesamtwertung der Damenklasse weiter ausgebaut. Mit 166 Punkten führt die Weidaerin die Tabelle an, wobei sie derzeit 19 Zähler Vorsprung auf ihre direkte Verfolgerin hat. In der PRO-Klasse landete Ex-Titelträger Marc Wulf aus Mohlsdorf in Meltewitz auf Platz sechs. Er rangiert mit 88 Zählern auf Gesamtplatz fünf und muss beim Finale nur zwei Punkte aufholen, um noch Meisterschaftsdritter zu werden.

16. September: Geraer Wasserspringer räumen bei Masters-EM ab

Medaillendekoriert kehrten die Wasserspringer des TSV 1880 Gera-Zwötzen von den Masters-Europameisterschaften aus Graz zurück. Am erfolgreichsten war wieder einmal Bernadett Schröder mit drei Gold- und drei Silbermedaillen. Den Einzeltitel holte sie sich in der AK 55-59 vom Drei-Meter-Brett. Hinzu kamen für die 56-Jährige zwei Titel im Mixed-Synchronspringen mit dem Dresdner Erik Seibt vom Drei-Meter-Brett und vom Turm. Fast hätte es zu vier Titeln gereicht. Im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett mit ihrer Vereinskollegin Jana Oertel führte das Geraer Duo bis zum letzten Durchgang, ehe ausgerechnet die sonst so stabile Bernadett Schröder ihren Kopfsprung rückwärts mit halber Schraube leicht verdrehte. Über seine ersten Medaillen bei internationalen Titelkämpfen durfte sich Johannes Jäger (AK 30-34) freuen. Zweimal Bronze brachte er vom Ein-Meter- und Drei-Meter-Brett mit nach Hause.

16. September: Rang drei am Balaton für Seglerin Mila Weniger

Rang drei in der weiblichen U 17-Wertung hat Mila Weniger vom Segelclub Talsperre Zeulenroda bei der O´Pen Skiff Eurochallenge am Balaton in Ungarn belegt. Durch dieses Abschneiden untermauerte das 14-jährige Segeltalent auch den Bronze-Platz in der Gesamtwertung der europäischen Wettkampf-Serie, in der es zuvor Regatten vor Porto Rotondo auf Sardinien und vor Warnemünde gegeben hatte. Im nächsten Jahr wechselt die Schleizerin, die als eine der größten deutschen Segel-Hoffnungen gilt, in die nächste Bootsklasse, den Europe.

Heinrichsbrücke-Kegler starten erfolgreich

Mit einem Heimsieg ist Titelverteidiger KSV Heinrichsbrücke Gera in die Saison des DCU-Bundesliga im Kegeln gestartet. Allerdings hatte der Deutsche Meister mit dem Vorjahressechsten VfB Eintracht Fraureuth mehr Mühe als erwartet. Unterm Strich stand ein 5654:5585-Erfolg zu Buche. Bester Heinrichsbrücke-Kegler war einmal mehr der Chemnitzer Alexander Leiott, der mit 1014 Holz als einziger die 1000er Marke knackte. Außerdem trugen Thomas Ilgner (960), Michael Hesse (930), Daniel Kadanik (929), Stefan Meyer (914) und Pascal Röber (907) zum erfolgreichen Saisonstart bei.

16. September: Thüringer Staffel gewinnt Box-Länderkampf

Der Box-Länderkampf zwischen einem Team aus Brandenburg und Thüringen sowie polnischen Sportlern aus Szczecin endete mit einem knappen Erfolg für den Gastgeber. Bereits zum 33. Mal fand ein solcher Wettkampf statt, zum sechsten Mal begrüßten die Thüringer dabei die Gäste aus dem östlichen Nachbarland.

Die boxenden Gastgeber kamen vom Bundesstützpunkt aus Frankfurt/Oder (2) sowie von den Thüringer Vereinen PSV Erfurt (3), KSV Sparta Eisenach (2), BC Thüringer Löwen Erfurt (1), BC Wismut Gera (1), BSG Altstadt 05 Nordhausen (1) und dem 1. SSV Saalfeld (2). So gingen im Festzelt auf dem Saalfelder Marktplatzes – hier findet traditionell das Turnier während des Saalfelder bierfestes statt – zwölf Wertungskämpf über die Bühne.

Besonders gefallen konnten von Thüringer Seite Demian Shkvarok (Saalfeld), Pavlo Shevchenko (BC Wismut Gera), Ilja Krets (KSV Sparta Eisenach), Al Deri Saad BC TH Löwen Erfurt) und der Saalfelder Mykyta Kontsurak.

16. September: Volleyballerinnen auf zweitem Platz

Das Hildburghäuser Traditionsturnier um den WEGRA-Cup war für die Oberweißbacher Volleyballerinnen eine weitere Station zur Vorbereitung auf die neue Thüringenligasaison. Verschiedene Aufstellungen wurden erprobt und spielerisch ausgebaut. Nach einer stabilen Vorrunde rückten die Oberweißbacherinnen als Gruppenerster in die Finalrunde vor. Dort standen die Damen aus Jena und Eisenach im Kampf um die Plätze bereit. Das beste Spiel des Tages zeigten die Oberweißbacher Volleyballerinnen gegen den späteren Erstplatzierten aus Jena.

16. September: Medaillen für Ostthüringer Schützen mit olympischem Bogen

Bei den Deutschen Meisterschaften in Wiesbaden gab es für die Ostthüringer Bogenschützen zwei Medaillen, die beide mit dem nichtolympischen Blankbogen erzielt wurden. Sandra Dölitzscher (PSG Gera) gewann in der Masterklasse der Damen über 2x50m mit 567 Ringen die Silbermedaille, nachdem sie nach dem ersten Durchgang noch auf Rang vier gelegen hatte. Arian Griebel holte sich mit 532 Ringen in der Jugendklasse die Bronzemedaille.

Bianca Pfeifer (beide Stahl Unterwellenborn) belegte in der Masterklasse mit dem Compoundbogen mit 647 Ringen den vierten Rang, wobei lediglich zwei Zähler zur Bronzemedaille fehlten. Michelle Kroppen (GutsMuths Jena), die Silbermedaillengewinnerin im Mixed von Paris 2024, unterlag im Viertelfinale der Damenkonkurrenz gegen die spätere Drittplatzierte Elina Idensen (BB Berlin) mit 2:6 und belegte damit wie in der Qualifikationsrunde Rang fünf. Eine weitere Medaille für die Thüringer Bogenschützen gab es durch Jakob Weske (Erfurt-West), der erst im Finale der Juniorenklasse mit 3:7 gegen Leon Zemella (Ibbenbüren) verlor und Silber gewann.

16. September: MTV Saalfeld feiert 150-jähriges Jubiläum

Der traditionsreiche MTV 1876 Saalfeld feierte in diesen Tagen mit einem stimmungsvollen Fest seinen 150. Geburtstag in der Dreifelderhalle „Grüne Mitte“. Die Gäste konnten sich dabei vor allem überzeugen, wie vielfältig der Verein heute mit seinen Abteilungen Fechten, Tischtennis, Radball, Schach, Gymnastik und Tennis aufgestellt ist.

Zunächst blickte der Vorsitzende des MTV, Matthias Noack, auf eine lange Geschichte des Vereins zurück. Eine Präsentation widmete sich zudem der Entwicklung des Fechtsports und des Radballs im Verein und ließ einige Stationen der Vereinsgeschichte noch einmal lebendig werden.

Besonders für die jüngeren Besucher wurde anschließend einiges geboten. An verschiedenen Stationen konnten sich Kinder und Jugendliche selbst ausprobieren und einen Einblick in die unterschiedlichen Sportarten des MTV gewinnen. Gerade dieses Miteinander der verschiedenen Abteilungen wurde von den Beteiligten als besonders schön empfunden. Aus diesem positiven Erlebnis entstand deshalb bereits eine Idee für die Zukunft: Der MTV möchte möglichst regelmäßig ein gemeinsames Vereinsfest veranstalten, bei dem alle Abteilungen zusammenkommen.

14. September: Lauf zur Grubenlampe wieder auf der Originalstrecke

Der Lauf zur Grubenlampe kann nach der Sanierung der Drachenschwanzbrücke in der Neuen Landschaft Ronneburg wieder über die Originalstrecke laufen. Zur Wahl stehen am 20. September Strecken über 7,3 Kilometer und 14,6 km. 120 Helfer sowie 47 Sponsoren und Unterstützer machen den Lauf für jedermann mit der legendären Treppe des Leidens mit 182 Stufen möglich.

Grubenlampe
Die Läufer der Streckenerkundung stellen sich dem Fotografen. Am 20. September findet der Lauf zur Grubenlampe statt.© Holger Kliemand

Nach nur einer Stunde waren in der Online-Anmeldung 293 der 300 Startplatz vergeben. Nach vier Stunden wurde die Anmeldung geschlossen.

10. September: „Jugend trainiert für Olympia“ - Greizer Gymnasium gewinnt Fußball-Kreisfinale 

Die Mannschaft des Ulf-Merbold-Gymnasiums Greiz ist die Sieger des U18-Fußball-Final-Turniers „Jugend trainiert für Olympia“ der Jahrgänge 2011 bis 2013 des Kreises Greiz. Für das Turnier hatten sich neben den Greizern das Osterlandgymnasium Gera, die Regelschule „Georg Kresse“ Triebes und das Schiller-Gymnasium Zeulenroda qualifiziert. Letzteres nahm wegen des Wandertags der Schule nicht teil, sodass auf dem Großfeldplatz der Sportschule „Kurt Rödel“ in Greiz drei Begegnungen über je zwei mal 20 Minuten ausgetragen wurden. Nachdem die Greizer als auch die Triebeser die Mannschaft aus Gera mit 3:1 bzw. 10:0 besiegt hatten, hatte das letzte Spiel des Greizer Gymnasiums gegen die Triebeser Regelschüler quasi Endspielcharakter. Diese Begegnung konnten die Greizer mit 3:0 für sich entscheiden und haben sich damit für das Landesfinale qualifiziert.

Das Siegerteam des Ulf-Merbold-Gymnasiums ist die Sieger des U18-Fußball-Final-Turniers „Jugend trainiert für Olympia“ der Jahrgänge 2011 bis 2013 des Kreises Greiz. 
Das Siegerteam des Ulf-Merbold-Gymnasiums ist die Sieger des U18-Fußball-Final-Turniers „Jugend trainiert für Olympia“ der Jahrgänge 2011 bis 2013 des Kreises Greiz. © Gerd Zeuner

10. September: Greizer Nachwuchsschütze Hannes Geßner holt Deutschen Meistertitel

Großer Erfolg für Hannes Geßner von der Großkaliberschützengilde Greiz: Der 15-Jährige wurde bei den Deutschen Meisterschaften des Bundes Deutscher Schützen (BDS) vom 4. bis 6. September Deutscher Meister in der Jugendklasse. In der Disziplin 1010, Kaliber .22 mit offener Visierung, setzte er sich gegen mehr als 20 qualifizierte Nachwuchsschützen aus ganz Deutschland durch. Bemerkenswert: Die Jugendklasse reicht bis 18 Jahre. Geßner war als Thüringer Vize-Landesmeister angereist. Auch für die Familie Geßner verlief die Meisterschaft äußerst erfolgreich. Hannes' 24-jähriger Bruder
Ansgar gewann im Kaliber .32 Smith & Wesson Bronze. Vater Heiko Geßner
holte im Kaliber .38 Spezial Silber.

10. September: Mit 90 Jahren Sportabzeichen in Gold geschafft

Beim traditionellen Sportabzeichen-Treff des SV Lerchenberg Altenburg hat Fritz Zehmisch eine besondere Leistung vollbracht. Der langjährige Teilnehmer, der im Juli seinen 90. Geburtstag feierte, erfüllte in allen vier Bereichen die Anforderungen für das Deutsche Sportabzeichen in Gold. In der Ausdauer schwamm er 200 Meter in 6:40 Minuten, beim Kugelstoßen erreichte er 6,55 Meter. Die 25 Meter Schwimmen in der Schnelligkeitsdisziplin absolvierte Zehmisch in 37,6 Sekunden. Auch beim Seilspringen als Koordinationsübung schaffte er die Gold-Norm. Mehr als zwei Dutzend Sportfreunde nahmen an dem Treffen in Altenburg teil.

Fritz Zehmisch (links) und Sina Lehmann beim traditionellen Sportabzeichen-Treff des SV Lerchenberg Altenburg.
Fritz Zehmisch (links) und Sina Lehmann beim traditionellen Sportabzeichen-Treff des SV Lerchenberg Altenburg.© Torsten Rist

10. September: Silberregen für Ostthüringer bei Enduro-DM

Beim 6. Lauf zur Internationalen Deutschen Enduromeisterschaft, „Rund um Rehna“ in Mecklenburg-Vorpommern, überzeugten mehrere Fahrer aus Ostthüringen. Magdalena Höfer aus Dornburg-Camburg belegte auf Beta in der Damenklasse Rang zwei und lag im Ziel nur zwei Minuten hinter der Siegerin. Ebenfalls Zweite wurden Dirk Peter (KTM) aus Dittrichshütte bei den Senioren Ü40, dem nur 13 Sekunden zum Sieg fehlten, sowie Jonathan Petter (Saalfeld/Beta) in der B-Lizenzklasse E2B mit 28 Sekunden Rückstand. Damit gingen drei Silberränge nach Ostthüringen. Höfer reiste anschließend nach Reetz in Brandenburg weiter und gewann dort am Sonntag den 5. Lauf des ECHT-Endurocups im dreistündigen Cross-Country-Rennen.

9. September: Ausfälle und Vorderplätze bei Kurstadt-Rallye

Bei der 21. ADMV-Rallye in Bad Schmiedeberg mit Wertung zur ADMV-Meisterschaft und zum Schottercup gab es für Ostthüringer Teams Licht und Schatten. Am erfolgreichsten waren Sven Schumann/Torsten Hopfer aus Gera, die im Audi 90 Quattro in der Klasse NC2 Rang zwei belegten. Nach sechs Wertungsprüfungen fehlten 1:24,0 Minuten zum Sieg. Elias Meixner aus Harth-Pöllnitz wurde als Copilot von Max-Leon Rudolph im VW Golf 4/1.8 Fünfter der Histo-Klasse. Ausgeschieden sind Fabian Schulze/Clara Bettge aus Zeulenroda-Triebes im Peugeot 208 Rally4. Frank Zurek/Marcel Gruber aus Ziegenrück im Mitsubishi Lancer Evo 10 sowie Nico Rostalski/Jessica Schwirzer aus Weida im Subaru Impreza STI.

9. September: Erfolgreiche Leistungsüberprüfung im „Sakura“

Beim SKD Sakura Meuselwitz stellten sich zum Halbjahreswechsel zahlreiche Karateka im Alter von fünf bis 44 Jahren erfolgreich ihren Gürtelprüfungen. Geprüft wurden Kihon, Kata, Bunkai und Kumite sowie theoretisches Wissen. Jasraaz Sing Thind bestand seine erste Prüfung und erhielt den weißen Gürtel. Die fünfjährigen Mira Heider und Franz Weßnig erreichten den weiß-gelben Gürtel. Einen besonderen Erfolg feierte Colin Köhler: Er ist nun der bislang jüngste Braungurt-Träger des Vereins. Philipp Schneider und Marc Lehmann bestanden die Prüfung zum blauen Gürtel. Auch in der Schulsport-AG des Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasiums legten vier Schülerinnen erfolgreich ihre Gürtelprüfungen ab. Hier stellten sich Marie Bahndorf und Mila Schwarz erfolgreich der Prüfung zum Weißgurt. Eileen und Sophie Gentzsch wurden für ihre Bemühungen mit dem gelben Gürtel belohnt.

Wer als 3‑6-Jähriger ins Sakura-Team einsteigen möchte, kann dies dann mittwochs, um 16.45 Uhr tun. Kids ab 7 Jahren können montags und dienstags, 17 Uhr kommen. Teens sind ebenfalls montags und dienstags um 17 Uhr gern gesehen und Erwachsene treffen sich montags und dienstags um 19 Uhr. Informationen gibt es unter 0176 70440649 oder unter info@sakura-web.de.

7. September: Greizer Ringer starten fulminant in die Bundesligasaion

Aufsteiger RSV Rotation Greiz startete am Samstagabend mit einem 17:6-Erfolg beim ASV Urloffen, Aufsteiger und ungeschlagener Meister der 2. Liga Süd, in die aktuelle Ringkampf-Bundesligasaison 2026/27. „Wir wollten ein Statement setzen, mit einem Erfolg in die neue Saison starten und die Vorfreude sowie die Neugier auf den ersten Heimkampf am kommenden Samstag steigern“, sagt Trainer Tino Hempel. Der klare Erfolg täusche aber nicht über einige Schwächen im Team hinweg. „Zum Auftakt sind alle nervös. Keiner weiß, wo er steht. Wir haben vieles gut gemacht, wissen aber auch, woran wir arbeiten müssen“, führt der Trainer weiter aus. Am Samstag (19.30 Uhr/Sporthalle im Aubachtal) empfangen die Greizer Ringen die WKG Baienfurt/Ravensburg zum ersten Saison-Heimkampf.

Bogensport
Thüringer Podium bei der Bogensport-DM, von links: Susan Schumann, Sandra Dölitzscher und Stella Kratochwill.© PSG Gera

5. September: Gold und Silber für Geraer Bogenschützen

Bei der Deutschen Meisterschaft Bögen ohne Visier in Rostock konnten sich zwei Schützinnen der Privilegierten Schützengesellschaft Gera die Spitzenplätze sichern. Deutsche Meisterin mit dem Jagdbogen wurde Sandra Dölitzscher vor Vereinskollegin Susan Schumann. Bronze ging an Stella Kratochwill, ebenfalls eine Thüringer Schützin.  

Die vier Nachwuchsschützen Alina Engel, Theo v. Saß, Max Opelt und Dean Brennecke schossen in Jena auf der neunhunderter Runde viermal Gold und einmal den fünften Platz. Sandra Kunz und Mario Gloeden qualifizierten sich erstmals zur deutsche Meisterschaft 3D des Deutschen Schützenbundes in Neustrelitz.

3. September: Saalfelder Judoka mit zwei Medaillen

Die Saalfelder Nachwuchs-Judokas nahmen an einem Turnier im ostthüringischen Schmölln teil. Dort wurden die Landesmeister in der Altersklasse U15 ausgekämpft. Der JSC Saalfeld ging mit zwei Startern an den Start und kam mit zwei Medaillen zurück. Ansgar Wagner (bis 50 kg) belegte den zweiten Platz nach sechs aufregenden Kämpfen und musste sich nur im Finale nach der kompletten Kampfzeit dem sehr gut aufgestellten David Merbach vom PSV Erfurt geschlagen geben.  Jace Fritz kämpfte in der Gewichtsklasse bis 43 kg, wobei er in der Sommerpause einen erheblichen Wachstumsschub hatte und gleich zwei Gewichtsklassen höher als gewohnt starten musste. Nach drei Kämpfen stand er dennoch auf dem Treppchen und belohnte sich mit der Bronzemedaille.

3. September: Nach Abstieg startet Thüringia Königsee neu

Nach neun erfolgreichen Jahren in der Schach-Landesklasse Ost musste Thuringia Königsee bei Punktgleichheit aufgrund eines halben Brettpunktes gegenüber Schott Jena II mit Germania Hermsdorf in den „sauren Apfel“ beißen und in die Bezirksliga Ost absteigen. Diese startet im September mit der ersten Runde, bei der die Rinnestädter im hiesigen Spiellokal Hotel „Zum Löwen“ gegen den SV Kahla so etwas wie einen „Neuanfang“ beginnen. Das langfristige Ziel ist der Wiederaufstieg in die Landesklasse, so der Abteilungs- und Mannschaftsleiter Bernd Steiger. Dieses Ziel wollen nach dem Abgang von Spitzenspieler Timo Greiner Jan Klebe, Henry Kreutzmann, Willi Häusler, Bernd Steiger, Friedbert Quandt, Florian Heunemann, Moritz Margraf, Edmund Quandt, Werner Pods sowie Ersatzspieler Kevin Seemann bewerkstelligen. Die Bezirksliga-Staffel Ost komplettieren 2026/2027 Kings Club Jena, der Meuselwitzer SV II, Rochade Zeulenroda II, der VfL Gera II, die Schachfreunde Greiz, Elstertal Langenberg und der Bezirksklasse-Aufsteiger fuß brothers Jena III.

3. September: Überraschende Rückkehr zum TSV Bad Blankenburg

Jonas König, erst in der Winterpause der vergangenen Saison vom Kreisoberligisten TSV Bad Blankenburg zum Thüringenligisten FC Saalfeld gewechselt, ist wieder in die Lavendelstadt zurückgekehrt. Nach Angaben des Saalfelder Vereins entsprach man beim FC dem Wunsch des Stürmers, der in der Rückrunde der Saalfelder einen Treffer erzielte.

Testspiel FC Saalfeld
Jonas König wechselte im Januar 2026 zum FC Saalfeld.© Peter Scholz

28. August: Zwei Saalfelder Vereine in der 3. Bezirksliga

Mit insgesamt 19 Mannschaften ist in diesem Spieljahr die 3. Ostthüringer Tischtennis-Bezirksliga unterwegs, welche sich erneut auf zwei Staffeln verteilt. Die Staffel I ist mit neun Teams am Start, da der SV Großkochberg als Absteiger aus der 2. Bezirksliga aus personellen Gründen den Gang auf Kreisebene angetreten hat. In dieser Gruppe spielen Mannschaften aus den Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Holzland, einschließlich Jena, Saale-Orla und dem Landkreis Greiz um die begehrten Punkte.

Aus dem Saalfelder Raum sind dies der MTV 1876 Saalfeld (Michael Noack, Hans-Peter Paschold, Thomas Knoll, Robin Neubauer, Michael Schachner) sowie der 1. TTC II (Karl-Heinz Neise, Michael Hetzer, Fridolin Wilde, Christian Becker). Mit zu den Vorjahresbekannten zählen für dieses Duo Post Zeulenroda VI und der USV Jena VIII. Aufgrund der Reform der 2. Bezirksliga in diesem Spieljahr kommen der TSV Stadtroda, SV Hermsdorf II sowie der VfB Schleiz II als Absteiger eine Etage tiefer. Aus den verschiedenen Landkreisen sind der SV Pößneck und der TSV Zeulenroda als Aufsteiger mit dabei.

28. August: Ex-Bezirksligisten sorgen für starkes Kreisoberhaus

Mit dem SV Großkochberg, SV 1883 Schwarza, Turbine Hohenwarte, TSV Bad Blankenburg und Thuringia Königsee tummeln sich mittlerweile fünf Ex-Bezirksligisten im Tischtennis-Oberhaus des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt. Größtenteils wählten sie den Weg eines freiwilligen Rückzuges aus der Höherklassigkeit. Diverse Spitzenspieler – beispielsweise aus Großkochberg und Königsee – wechselten zu anderen Vereinen.

Mit zehn Mannschaften geht in der Saison 26/27 das Tischtennis-Kreisoberhaus an den Start, von denen acht zum Stamm des Vorjahres gehören. Dies sind Bad Blankenburg, Unterwellenborn, Hohenwarte, Schwarza, Lok Saalfeld II und III, der SV Großkochberg II sowie der 1. TTC Saalfeld III. Neue Gesichter sind der SV Großkochberg, der sich aus der Bezirksliga zurückzog, und Thuringia Königsee, die einen Absturz von der 3. Bezirksliga bis zur 2. Kreisliga hinter sich haben.

gw