Drei Kämpfe, drei Siege. Der RSV Rotation Greiz zieht in der Ringer-Bundesliga von Sieg zu Sieg. Am Samstag bekam der AC Heusweiler zu spüren, wie stark die Ostthüringer in dieser Saison aufgestellt sind.
Nur zwei der zehn Kämpfe gingen beim 28:4-Sieg der Greizer an die Saarländer. „Wir wollten einen klaren Erfolg erkämpfen, dass es am Ende so deutlich wird, war nicht abzusehen“, sagt Trainer Tino Hempel.
Was den früheren Greco-Ringer beim überhaupt ersten Kampf der Greizer gegen den AC Heusweiler wunderte: „Etliche Zuschauer hatten keinen Plan, wussten nicht, wer wir sind, wo wir herkommen, was wir machen.“ Nach dem Gala-Auftritt der Greizer im Bundesligakampf, dürften es die meisten Heusweiler wissen.
Rotation Greiz stark wie nie
Der RSV Rotation Greiz startete stark wie nie in die Bundesliga. Was steckt dahinter? Anders als in den Jahren zuvor leisten sich die Greizer in keiner Gewichtsklasse Schwächen, jeder Rotation-Kämpfer, der auf die Matte geht, ist für einen Sieg gut. „Wir haben uns verstärkt, sind schwer auszurechnen. Wir können immer eine kompakte Mannschaft stellen. Unser Ziel ist die Playoff-Runde“, sagt der Trainer.
Im 20er-Feld der Bundesliga liegen die Greizer als eine von vier Mannschaften mit jeweils 6:0 Punkten auf dem Konto auf Rang drei, hinter der SVG 04 Weingarten und dem SC Kleinostheim. Die ersten fünf Platzierten der Vorrunde sind für das Viertelfinale gesetzt, die Mannschaften auf den Plätzen sechs bis elf kämpfen im Playoff-Achtelfinale noch drei Plätze fürs Viertelfinale aus.
Waren die Siege in Urloffen, gegen Baienfurt-Ravensburg und in Heusweiler geplant, ist der Kampf am kommenden Samstag gegen den den ebenfalls noch ungeschlagenen ASV Schorndorf offen. „Das wird ein Härtetest. Nach diesem Kampf wissen wir, wo wir stehen. Mit unseren Fans im Rücken sind wir zu Hause eine Macht, das wollen wir zeigen“, blickt Tino Hempel voraus.



