Handball-Bundesligist ThSV Eisenach startet bestens gelaunt in seine dritte Vorbereitungswoche. Der große Personalwechsel auf dem Feld und auf der Trainerbank wie im Sommer des Vorjahres fand diesmal nicht statt. „Wir können auf eine bekanntere Konstellation als im vergangenen Jahr aufbauen. Insbesondere unser Trainer hat Vorlauf gegenüber dem Vorjahr“, beschrieb Maik Nowak, der Sportliche Leiter, die Lage.
Dabei ist Coach Sebastian Hinze auf einem guten Weg, wie die ersten Testspiele (38:33 gegen Wetzlar, 39:23 gegen Coburg) zeigen. „Wir haben in der vergangenen Saison gelernt, wie wir erfolgreich Handball spielen können. Jetzt gilt es herauszufinden, welche Spieler in welches System passen“, fügt Hinze hinzu.
Antonijevic empfiehlt sich in der Zentrale für längere Einsatzzeiten
„In der Defensive arbeiteten wir über 60 Minuten recht ordentlich. Zum Ende der ersten Halbzeit unterliefen uns einige Fehler, agierten wir fahrig. Nach dem Seitenwechsel haben wir das abgestellt, zogen ein sehr gutes Tempospiel auf. Auch in diesem Vorbereitungsspiel haben wir einiges gelernt“, bilanzierte ThSV-Coach Hinze am Freitagabend. Die beiden Neuzugänge auf Linksaußen, David Móré und Felix Montebovi, bräuchten noch Zeit zur Integration. Die jungen Linkshänder Marec Stupka und Maarten Elwert aus dem eigenen Nachwuchs spielten hingegen mutig auf.

„In der zweiten Halbzeit haben wir konzentriert in Abwehr und Angriff agiert, unsere Führung schnell ausgebaut. Natürlich dürfen wir auch dieses Testspiel nicht überbewerten“, mahnte Felix Aellen. Er teilte sich die Aufgaben des Regisseurs mit Vukasin Antonijevic. Der 22-jährige Serbe, im Vorjahr von RK Celje gekommen, dürfte sich mit seinen Leistungen für mehr Einsatzzeiten empfohlen haben.
Keeper Mats Grupe deutet sein Potential an
Nach dem Weggang von Philipp Meyer wird die beste Besetzung für den Deckungs-Innenblock gesucht. Hier spielten beim Test in Meiningen gegen den HSC Coburg mal Solak und Kurch, mal Leu und Kurch, aber auch Leu und Joelsson.
„Zum Ende der ersten Halbzeit hatten wir ein paar Probleme. Mats Grupe hat dann etliche Bälle gehalten, trug dazu bei, dass wir im zweiten Abschnitt nur neun Gegentore kassierten. Eine gute Abwehr beruht auf einer guten Teamleistung“, befand Eisenachs Gian Attenhofer. Keeper Grupe, Neuzugang von Zweitligist Ludwigshafen und zur Halbzeit eingewechselt, wurde in Meiningen bei seinen acht gehaltenen Bällen mehrfach mit Sonderbeifall von den nahezu 500 Zuschauern bedacht.
Aktuelle Nachrichten zum ThSV Eisenach:
Nun wartet am kommenden Mittwoch (18 Uhr) das Gastspiel in der Wolfsgrube in Suhl, wo Zweitligist Dessau-Roßlau der Gegner ist.





