Die Schwellung ist deutlich zurückgegangen. Vier Tage nach dem zunächst stark blutenden Riss im Augenlid kann sie schon wieder besser mit dem rechten Auge sehen. Den Abschluss ihres Thüringer HC in der Bundesliga-Saison 2025/26 wird Handballerin Natsuki Aizawa jedoch maximal von draußen verfolgen. „Wir werden nichts riskieren. Das Auge sah furchtbar aus“, sagte THC-Trainer Herbert Müller im Vorfeld des Spiels um Platz drei bei der HSG Bensheim/Auerbach. Die Erwartungen halten sich vor dem kleinen Finale an diesem Samstag (18 Uhr) in Grenzen.
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„Für alle Spielerinnen, die gehen, aber auch für diejenigen, die bleiben, soll es ein schöner Abschluss werden“, meinte der THC-Coach. Leistungsdruck möchte er nicht entwickeln. Nach dem am vergangenen Sonntag schmerzhaft verlorenen European-League-Finale gegen Gastgeber JDA Bourgogne Dijon stellt er den Spaßfaktor voran und teilt die Spielanteile anders auf. Mit ihren 18 Jahren wird Dilayla Alarslan erstmals von Beginn an spielen und den Part von Aizawa übernehmen, die im Duell gegen Dijon infolge eines folgenschweren Ellbogenchecks verletzt ausgefallen war. „Das soll ein Zeichen sein, auch in die Zukunft“, meinte Müller.

Abend des Abschieds in Bad Langensalzaa
Zu der gehört weiterhin Natsuki Aizawa. Die sicher geglaubte Partie am vergangenen Sonntag war nach dem Ausfall der Japanerin komplett gekippt. Statt der erhofften Titelverteidigung für den THC blieb es nach dem 25:29 (15:6) bei European-League-Silber. Zum Glück hätte es keine weiteren Verletzungen im Gesicht gegeben, berief sich Müller auf die Untersuchung im Krankenhaus am Montag.
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Aufrichten statt Aufarbeiten lautete die Devise. Im Rückblick werde diese Silbermedaille von Dijon etwas Positives und etwas Besonderes sein, ist sich der THC-Trainer sicher. Vor allem auch für die Spielerinnen. Eine Reihe von ihnen verlässt den THC. Für Johanna Reichert (CS Gloria Bistrita), Csenge Kuczora (CSM Bukarest), Christina Lövgren Hallberg (Ziel unbekannt), Rikke Hoffbeck Petersen (Ziel unbekannt), Luca Farago (Ziel Esztergom), Kim Ott (Bergischer HC), Julie Holm (ESBF Besancon), Nathalie Hendrikse und Anika Niederwieser (beide Karriereende) wird die Partie in Bensheim die letzte im THC-Trikot sei. Am kommenden Dienstag (26. Mai) heißt es, im Bad Langensalzaer Kurpark am Friederikenschlösschen Abschied zu nehmen (17 Uhr).




