Apples Notebooks gab es bis jetzt ab rund 1000 Euro aufwärts. Mit dem neu vorgestellten MacBook Neo öffnet der Konzern nun aber sein Portfolio nach unten: Das Notebook für 699 Euro setzt dafür auf einen Chip, der auch schon im iPhone steckt. Es soll vor allem Schüler, Studenten und Nutzer ohne Bedarf für große Rechenleistung ansprechen.
Auf drei parallel ablaufenden Veranstaltungen in New York, Shanghai und London stellte der Hightech-Konzern das MacBook Neo vor, wie unter anderem das „Spiegel“-Magazin berichtet. Es ist leichter als ein MacBook Air – und günstiger als das billigste iPhone im Apple Store.
MacBook Neo kommt in vier Farben
Der neue Mobilrechner ist das Highlight einer Woche voller Ankündigungen. Am Montag und Dienstag hatte der Konzern bereits das neue iPhone 17e, neue iPads, MacBooks und Bildschirme angekündigt.

Auf den ersten Blick sieht es aus, wie bisherige Geräte des Apple-Konzerns. Das Aluminiumgehäuse gibt es in vier Farben, von Silber über Rosa und Indigo bis Zitronengelb. Der 12,9 Zoll messende Bildschirm hat einen augenscheinlich etwas dickeren Rand und keine Einbuchtung für Kamera und Sensoren, dazu zwei zur Seite ausstrahlende Lautsprecher.
699 Euro: Diese Einsparungen mussten vorgenommen werden
Apples bisheriges Einstiegsmodell, das MacBook Air, steht in der aktuellen Version mit M5-Chip mit Preisen ab 1199 Euro auf Apples Preisliste. Das Neo-Einsteigermodell mit 256 Gigabyte (GB) Speicher gibt es ab 699 Euro, 512 GB kosten 799. Für den Bildungsbereich bietet Apple das Gerät ab 599 Euro an.
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Um den ungewohnt niedrigen Preis zu erreichen, musste Apple einige Abkürzungen nehmen. Die wichtigste Einsparung betrifft den Chip, von dem es angetrieben wird. Statt einer Variante der in Mac-Computern seit Jahren verwendeten M-Chips steckt im MacBook Neo ein iPhone-Chip vom Typ A18 Pro. Apple hatte ihn etwa im iPhone 16 Pro Max verwendet.
Apple nimmt ab sofort Bestellungen entgegen
Bis zu 16 Stunden Batterielaufzeit mit einer Ladung sind laut Apple möglich. Der 36,5-Wattstunden-Akku unterstützt jedoch nicht den Schnelllademodus via Power Delivery, den MacBook Air und MacBook Pro anbieten. Ein Ladegerät wird auch nicht mitgeliefert.
Wie bei Neuankündigungen üblich, nimmt Apple ab sofort Bestellungen entgegen. Ab dem 11. März soll das MacBook Neo dann ausgeliefert werden und im Handel erhältlich sein.
mit dpa


