Die Zukunft der Rente in Deutschland ist seit Jahren ebenso heiß diskutiert wie umstritten.

Hatte ein zuständiger Bundesarbeitsminister Mitte der 80er-Jahre den Deutschen noch mit Nachdruck erklärt, dass die Rente sicher sei, spricht der aktuelle Bundeskanzler lediglich noch von einer Basisabsicherung im Alter.

Das schreckt die Menschen auf und lässt sie verstärkt über ihre finanzielle Absicherung nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben nachdenken. Darin unterscheiden sich die Frauen und Männer in Thüringen nicht von den Menschen in den alten Bundesländern.

In der Schlussfolgerung ihrer Überlegungen zum Thema hingegen schon. Während in Bayern oder Baden-Württemberg die Aktien im eigenen Depot quasi standardmäßig dazugehören, sind sie bei den Thüringern noch immer eher die Ausnahme.

Mangelndes Wissen sehen Finanzexperten als einen Grund für die Zurückhaltung der Thüringerinnen und Thüringer beim Erwerb von Wertpapieren als einen Hauptgrund an. Dass lässt sich ändern, die Anlageberater der Banken, Sparkassen und Finanzdienstleitern bieten dazu ihre Hilfe an.

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Was sich in der Regel allerdings schwerer überwinden lässt, ist das oftmals mangelnde Vertrauen in diese Anlageform. Aktienkurse schwanken bekanntlich - und was, wenn die Papiere im Depot gerade einen sehr geringen Wert erlösen, wenn ich das Geld dringend brauche? Diese Sorge lässt die Sparer im Freistaat noch immer zu konservativen Anlageformen wie Fest- oder Tagesgelder greifen.

Mit Blick auf die wieder steigende Inflation wohl eher keine gute Entscheidung, warnen nicht nur Anlageexperten. Die junge Generation hat die Mahnung offenbar gehört.

NEU FUNKE MEDIEN THÜRINGEN Bernd Jentsch
Bernd Jentsch zum Anlageverhalten der Thüringer© TA | Marco Kneise