Sie ist wieder da! Citroën bringt die legendäre „Ente“ als Elektro-Kleinwagen zurück. Erste Details wurden auf einer Investorenkonferenz des Mutterkonzerns Stellantis im US-amerikanischen Auburn Hills bekannt. Die 2CV soll den geplanten neuen EU-Vorgaben für kostengünstige E-Fahrzeuge entsprechen und zu einem Preis von unter 15.000 Euro starten.
Wie das Unternehmen nun in einer Mitteilung verriet, will man sich mit dem neuen Modell vor allem „am Geist des Originals“ orientieren. Das neue Auto verkörpere zentrale Eigenschaften, die den 2CV einzigartig machten, verspricht die Marke: „Erschwinglichkeit, geringes Gewicht, hohe Alltagstauglichkeit, Vielseitigkeit und eine unverwechselbare Persönlichkeit.“
Citroën 2CV: Elektroauto soll Mobilität für alle ermöglichen
Auf diese Weise wolle man den „Herausforderungen moderner Elektromobilität und neuer urbaner Anforderungen“ begegnen und „Mobilität für möglichst viele Menschen zugänglich“ machen. Oder wie der Citroën-CEO, Xavier Chardon, es formuliert: „So wie das Original einst Mobilität demokratisiert hat, soll der neue 2CV die Elektromobilität für eine neue Generation neu begehrenswert machen.“
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Vielmehr als das Vorhaben des Comebacks ist aktuell nicht öffentlich bekannt: weder Leistungsdaten noch die Optik. Auf der Webseite von Citroën ist als Teaser ein Clip von zwei Pferden, die durch Paris rennen, zu sehen. Am Ende ist lediglich eine Silhouette des Wagens auszumachen.
Die Ente von Citroën 2CV: Wie das Kultauto zu seinem Spitznamen kam
Damit nimmt die Marke die Namensgebung des 2CV auf, im Französischen „Deux Chevaux“ (zwei Pferde) ausgesprochen. Das bezieht sich jedoch nicht auf die PS-Leistung des Wagens, sondern auf die damalige Steuer- und Leistungsklasse, in die das Fahrzeug einst kategorisiert wurde. Im deutschsprachigen Raum erhielt das Auto den Spitznamen „Ente“, nachdem ein niederländischer Journalist den Citroën als „hässliches Entlein“ tituliert hatte.
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Weitere Details, auch etwaige Leistungsdaten oder den Produktionsort, könnten auf dem Pariser Autosalon im Oktober folgen. Stellantis hatte vor wenigen Tagen angekündigt, ein neuartiges E-Car für zwei Marken des Konzerns ab 2028 im Fiat-Werk Pomigliano bei Neapel zu fertigen. Für die Entwicklung soll mit externen Partnern zusammengearbeitet werden. Vorbild sind japanische Kei-Cars, die in Größe und Leistung beschränkt, aber vollwertige Pendler-Mobile sind.
Die Original-Ente mit der Modellbezeichnung 2CV war 1948 vorgestellt worden. Das Einfach-Auto mit eigenständigen technischen Details begeisterte Generationen und wurde bis 1990 gebaut.
jcst mit dpa





