Ohne die Frauen und Männer, die sich im Eichsfeld ehrenamtlich engagieren, würde es in vielen Bereichen nicht gehen. Der Landkreis ehrte jetzt Engagierte mit der Ehrenamtscard.

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Marco Gaßmann engagiert sich seit rund 15 Jahren mit großer Verlässlichkeit und Verantwortungsgefühl im kirchlichen Leben in Hüpstedt. Sein Einsatz umfasst zahlreiche Aufgaben, die für die Gemeinde unverzichtbar sind: Er begleitet Messdienerfahrten, wirkt bei der Religiösen Kinderwoche mit, übernimmt regelmäßig Dienste in den Gottesdiensten und kümmert sich um die Pflege und Erhaltung der Kirche und ihrer Außenanlagen, sagte Landrätin Marion Frant (CDU).
Besonders wertvoll sei seine konstante Präsenz – Woche für Woche, Jahr für Jahr. Mit seinem stillen, aber wirkungsvollen Engagement sorge Marco Gaßmann dafür, dass kirchliche Angebote lebendig blieben und Kinder wie Erwachsene gleichermaßen begleitet und unterstützt würden. „Sein Tun prägt das Gemeindeleben auf eine Weise, die man nicht immer sieht, aber umso deutlicher spürt“, betonte Marion Frant in der Laudatio.
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Seit vielen Jahren gehört derweil Mario Ständer zu den verlässlichen und tragenden Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Geisleden. Schon seit 1998 ist er aktives Mitglied und seit dem Jahr 2004 außerdem Kassenwart des Feuerwehrvereins. Mit großer Sorgfalt und mit Überblick verantwortet er die Finanzen, organisiert öffentliche Veranstaltungen des Vereins und unterstützt sowohl die Jugendfeuerwehr als auch die Einsatzabteilung.
Engagiert bei der Feuerwehr und den Schützen
Besonders hervorzuheben ist laut Aussage der Landrätin sein Einsatz bei der Beschaffung des Löschfahrzeuges 10/6, dessen Planung und Anschaffung Mario Ständer maßgeblich begleitet habe. Auch die Digitalisierung der Mitgliederakten sei auf seine Initiative zurückgegangen – ein wichtiger Schritt für eine moderne und gut strukturierte Feuerwehrarbeit.
„Mit seinem Engagement, seiner Verlässlichkeit und seinem Blick für das, was getan werden muss, ist Mario Ständer ein fester Bestandteil der Feuerwehrfamilie in Geisleden“, berichtete die Landrätin. Für dieses langjährige und verantwortungsvolle Wirken wurde er nun belohnt.
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Ein Dankeschön gab es auch für einen Worbiser, genau gesagt für Marko Godau. Er engagiert sich seit vielen Jahren mit viel Verantwortungsbewusstsein in der Schützengesellschaft seiner Heimatstadt. Seit 2019 führt er den Verein als Vorsitzender und widmet sich mit viel Einsatz den Anliegen seiner Mitglieder. Ob Veranstaltungen, Wettkämpfe, Sitzungen oder Feste – der Worbiser organisiert, koordiniert und packt überall dort an, wo Unterstützung gebraucht wird, heißt es in der Laudatio.
Mit besonderem Engagement begleite er den Nachwuchs- und Breitensport, unterstütze Trainingseinheiten und sorge dafür, dass sportliche Aktivitäten und Vereinsleben harmonisch ineinandergriffen. „Sein ruhiger, lösungsorientierter Stil macht ihn zu einem geschätzten Ansprechpartner für viele im Verein“, sagte die Landrätin. Für seine kontinuierliche, verlässliche und leidenschaftliche Arbeit erhielt auch Marko Godau die Ehrung.
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Ein Musiker, der noch viel mehr kann
Zudem wurde das Engagement von Martin Weidemann gewürdigt, der seit Jahren eine feste Größe im kulturellen und kirchlichen Leben von Geisleden ist. Bereits 1999 trat er der Geisleder Blaskapelle bei und trägt seit über einem Jahrzehnt aktiv Verantwortung im Vorstand. Seit rund acht Jahren, so berichtet Marion Frant, leitet er die Kapelle selbst und prägt mit seiner musikalischen Arbeit zahlreiche Gottesdienste, Feste und Veranstaltungen im Ort.
„Sein Engagement endet jedoch nicht an der Kirchentür: Mit großem Einsatz kümmert er sich um die Grünanlagen rund um die Kirche St. Cosmas und Damian und unterstützt die vielfältigen Aufgaben im Kirchenjahr – von Festvorbereitungen bis zu Arbeitseinsätzen. Durch seine zuverlässige, unaufgeregte und tatkräftige Art verbindet Martin Weidemann Musik, Gemeinschaft und Ehrenamt auf vorbildliche Weise“, erklärte Marion Frant bei der Dankeschön-Veranstaltung.
Eine Frau, die für ein Dorf unentbehrlich ist
Verdient gemacht hat sich auch Susanne Seidel-Müller, die seit Jahren eine tragende Kraft im Ehrenamt von Beuren ist, und zwar gleich in drei Bereichen. Im St. Pankratius-Chor führt sie seit 2004 den Verein, organisiert Auftritte und hat 2024 das 120-jährige Chorjubiläum mit großem Erfolg gestaltet.
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Beim Beuerschen Carnevalsverein verantwortet sie derweil als Kassenwartin die Buchführung, den Zahlungsverkehr und die Mitgliederverwaltung. Und in der Elterninitiative der Montessori-Schule übernimmt sie seit 2017 Verwaltungsarbeiten – von Schulgeldbescheinigungen bis zu Behörden- und Fördermittelunterlagen, berichtete die Landrätin. „Mit ihrer Verlässlichkeit, Genauigkeit und großer Einsatzbereitschaft ist sie für Beuren unverzichtbar“, meint sie.
Sehr aktiv ist auch Janet Dietrich, die sich beim Technischen Hilfswerk in Heiligenstadt engagiert, und das bereits seit 2013. Sie, so die Landrätin, prägt dort die Arbeit mit jungen Helferinnen und Helfern. Als Ortsjugendbeauftragte begleitet die Eichsfelderin die Jugendlichen nicht nur fachlich, sondern auch menschlich: Janet Dietrich vermittelt technische Grundlagen, organisiert Ausbildungsdienste und stimmt Inhalte passgenau auf Alter und Fähigkeiten der Nachwuchskräfte ab.
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Darüber hinaus ist sie die zentrale Ansprechpartnerin des Ortsverbandes zum Verein THW Jugend und sorgt dafür, dass Ausbildung, Teamgeist und Freude am Mitmachen Hand in Hand gehen. Ihr Einsatz stärkt die Jugendarbeit des THW nachhaltig und damit die Zukunft des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz, sagt Marion Frant und würdigt auch ihren Einsatz.











