Die Wirkungen des Arbeitskampfes im öffentlichen Nahverkehr bekommen die Taxi-Unternehmen deutlich zu spüren. Streik-Tage bescheren ihnen sehr viel höhere Auftragsquoten, zuletzt beim Ausstand Anfang Februar. Das bestätigt Michaela John, die gemeinsam mit Daniel Schwuchow „Das City Taxi“ in Erfurt leitet. Für Freitag und Samstag (27. und 28. Februar) ruft die Gewerkschaft Verdi bundesweit zu Streiks im Nahverkehr auf.
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Während Dialyse- und Krankenfahrten einen Großteil des üblichen Taxi-Geschäfts ausmachen, kommt an Streiktagen eine bunte Mischung weiterer Fahrgäste hinzu. Das sind Eltern, die ihre Kinder in die Schule bringen; Angestellte auf dem Weg zur Arbeit und ganz allgemein Menschen, die von A nach B wollen. Eben jene Personen, die üblicherweise mit Straßenbahnen und Bussen fahren. „Wir können natürlich nicht alles abfangen. Aber wir stehen in engem Austausch mit unseren Mitbewerbern und versuchen, den Kunden Lösungen anzubieten“, sagt Michaela John.
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Schon mit Ankündigung des Streiks hätten die Fahrer angeboten, in die Tagschicht zu wechseln, um der höheren Nachfrage mit mehr Kapazitäten zu begegnen. „Wir wollen damit auch signalisieren, dass die Taxis laufen. Auf uns ist Verlass“, so Michaela John.







