Zwischen Futterrunden, sauberen Boxen und leisen Hoffnungen gibt es aus dem Tierheim „Arche Noah“ in Uelleben wieder Neuigkeiten: In den vergangenen Tagen sind einige Tiere in ein neues Zuhause gezogen – doch ganz leer wird es in den Gehegen nicht. Nach wie vor warten mehrere Farbenzwerge und die drei Chinchillas auf Menschen, die ihnen ein sicheres Zuhause schenken. Und auch bei der jungen Hündin „Hope“ keimt Zuversicht auf: Für sie hat sich inzwischen ein Interessent gemeldet.
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In unserer heutigen Folge dreht sich alles um „Trulla“, eine schwarze Katzendame. Weil ihr Name unbekannt war, gaben ihr die Mitarbeiter diesen Spitznamen – nicht ohne Augenzwinkern: Trulla gilt als zickige Katzendame, die gern zeigt, was sie will. Nachdem ihr vorheriger Besitzer verstorben war, kam sie am 31. März dieses Jahres ins Tierheim. Ihr Alter wird auf etwa sechs Jahre geschätzt. Bei ihrer Ankunft war ihr Fell am Rücken stark verfilzt und ließ sich nicht mehr kämmen, sodass der verfilzte Bereich abgeschnitten werden musste.
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Außerdem brachte die offenbar verwöhnte Einzelkatze deutlich zu viel Gewicht auf die Waage – im Tierheim steht sie deshalb auf kalorienreduzierter Kost. Doch die Umstellung fällt ihr nicht nur am Napf schwer: Trulla fühlt sich im Tierheim sichtbar unwohl, vermisst ihr altes Zuhause und ihren gewohnten Lebensstil. Oft ist sie ängstlich, zieht sich zurück und versteckt sich.

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Dass Tiere Zeit brauchen, um sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen, ist nicht ungewöhnlich – umso wichtiger wäre für Trulla ein verlässlicher Platz, an dem sie in Ruhe ankommen darf. Für sie wird nun ein ruhiges Zuhause gesucht: Trulla ist eine reine Wohnungskatze und soll idealerweise bei einem älteren Ehepaar zur Ruhe kommen. Kinder oder weitere Tiere sollten nicht im Haushalt leben.
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Grundsätzlich gilt bei reinen Wohnungskatzen: Weil sie sich meist weniger bewegen als Freigänger, ist ihr Energiebedarf oft geringer – umso schneller schlagen zu große Portionen oder viele Snacks auf die Hüften. Tierpfleger raten deshalb zu einer ausgewogenen Fütterung mit klaren Rationen (Leckerlis immer mitgerechnet) und ausreichend Flüssigkeit, etwa durch Nassfutter oder mehrere Wasserstellen. Wer Trockenfutter gibt, sollte es am besten dosiert einsetzen – zum Beispiel als „Suchspiel“ in der Wohnung –, damit die Katze zugleich beschäftigt wird und nicht aus Langeweile frisst.
Ein Tipp von Tierheimleiterin Kathrin Matthieß: Beim Futter – und ebenso bei Leckerlis – möglichst zu zuckerfreien Produkten greifen.
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Interessierte können sich für weitere Informationen telefonisch an das Uelleber Tierheim unter 03621/ 755 425 wenden.










