Der neue Thüringenkrimi „Gerechtigkeit“ im ZDF beginnt dramatisch. Rechtsmedizinerin Mala Murphy (Emily Cox) fährt gerade nach Jena zu ihrer neuen Arbeitsstelle. Auf einer schmalen Straße entdeckt sie ein verunglücktes Fahrzeug. Wir haben uns auf Spurensuche begeben: Wo wurde für den Film gedreht?

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Die Ortsverbindungsstraße zwischen Jena-Kunitz und Golmsdorf im Saale-Holzland-Kreis bildet die Kulisse für die ersten Szenen im Film. Die Straße ist schmal und führt durch schlecht einsehbare Kurven. Murphy findet eine verunglückte Autofahrerin. Der Unfall entpuppt sich – soviel sei verraten – kurze Zeit später als ein kniffliger Mordfall.

Jena-Krimi bleibt bei vertrauten Drehorten
Die Hauptdarsteller beim Jena-Krimi wechseln, wichtige Drehorte bleiben aber gleich. Die Rechtsmedizin befindet sich nach wie vor in den Kellerräumen der ehemaligen Hals-, Nasen-, Ohrenklinik in Jena. Das Gebäude an der Ecke Lessingstraße/Am Steiger steht seit dem Umzug der Klinik ins Uniklinikum Lobeda leer. Als Außenansicht dient das Institut für Anorganische und Analytische Chemie. Auf dessen Parkplatz handelt eine besondere Szene, in der Murphy einen Versuch mit Kriminalhauptkommissar Moritz Herbst (Golo Euler) unternimmt.

Die neue Mitarbeiterin der Rechtsmedizin wohnt nicht mehr wie ihre Vorgängerin Theresa Wolff (Nina Gummich) in einem idyllischen Einfamilienhaus, sondern in einem Elfgeschosser in Lobeda-Ost. Sie zieht in eine Wohnung in der Ziegesarstraße ein. Dort entstehen nicht nur Innenaufnahmen, sondern die Crew dreht auch Einstellungen auf dem Balkon. Die Fernsehzuschauer erleben den Blick über den Stadtteil mit dem Einkaufszentrum am Salvador-Allende-Platz.

Polizeistation zieht in ehemalige Augenklinik
Mehrfach sind bei Zwischenschnitten Drohnenaufnahmen des Stadtzentrums zu sehen. Der Jentower darf als markante Landmarke nicht fehlen. Das Polizeirevier befindet sich diesmal auf dem Gelände des Universitätsklinikums an der Bachstraße in der ehemaligen Augenklinik.
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Zumindest eine Außenaufnahme zeigt aber den einst verwendeten Filmsitz der Polizei am Nonnenplan. Wer bei dieser kurzen Szene ganz genau hinschaut, erkennt einen Griff ins Archiv. Während im Film das herbstliche Stadtbild dominiert, zeigt der Zwischenschnitt eine sommerliche Szenerie. Ein weiteres Indiz: Es biegt gerade das frühere Ermittler-Fahrzeug von Kommissar Lewandowski, ein Volvo, auf den Innenhof ein.

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Ein weiteres Gebäude der Friedrich-Schiller-Universität kommt zu Ehren. Die ehemalige Arbeiter- und Bauern-Fakultät in der August-Bebel-Straße wird zum Gericht. Ein interessanter historischer Bezug: Hier war bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges tatsächlich das Thüringer Oberlandesgericht angesiedelt.
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Besuch im Weimarer Land
Einen Abstecher ins Weimarer Land unternehmen die Rechtsmedizinerin und der Kommissar, als sie einen Kriminaltechniker besuchen. Von ihm will Murphy ein Auto kaufen. Ziegler Film drehte die Szenen in Hohlstedt zwischen Jena und Weimar.

Die neue Krimi-Folge führt die Zuschauer auch ins Damenviertel. In der Arvid-Harnack-Straße spielt sich ein Drama ab. Deshalb stehen Polizeiautos und ein echter Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes in der Straße, was bei den Dreharbeiten für Aufsehen sorgte.
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Der Thüringenkrimi läuft am Samstagabend ab 20.15 Uhr im ZDF. Der Film ist bereits in der Mediathek verfügbar.










