Carsten Müller wird die ihm zugedachte Stelle als Verwaltungsdirektor der Stiftung Deutsches Optisches Museum (D.O.M.) doch nicht übernehmen. Wie die Stadt Jena mitteilte, bleibt er stattdessen Mitglied der Werkleitung von JenaKultur. Grund für den Rückzug sei aus Sicht Müllers eine fehlende Vertrauensbasis in der Zusammenarbeit mit der Leitung des Museums.

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Laut Mitteilung der Stadt sei Müller gebeten worden, in der anspruchsvollen Phase bis zur Eröffnung des Museums seine langjährige Führungs- und Managementerfahrung in die weitere Entwicklung des D.O.M. einzubringen. Für die Übernahme einer derart verantwortungsvollen Aufgabe sei jedoch eine belastbare und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Leitung unerlässlich. Diese Voraussetzung sehe Müller nicht mehr als gegeben an; er habe die Gremien des D.O.M. entsprechend informiert.

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Nitzsche bedauert Müllers Entscheidung, bleibt aber optimistisch

Oberbürgermeister Thomas Nitzsche äußerte sich bedauernd zu der Entwicklung: „Ich bedauere diese Entwicklung sehr. Carsten Müller hätte mit seiner Erfahrung viel für das D.O.M. bewirken können. Ich respektiere aber seine Entscheidung und freue mich zugleich, dass er JenaKultur und der Stadt Jena als erfahrene Führungskraft erhalten bleibt.“

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Mit Blick auf die finanzielle Lage der Stadt betonte Nitzsche zudem die Bedeutung Müllers für JenaKultur: „Gerade angesichts der großen Herausforderungen für den städtischen Haushalt werden seine wirtschaftliche Erfahrung und seine Fähigkeit, komplexe Strukturen verantwortungsvoll zu steuern, für JenaKultur besonders wichtig sein.“

red