Der Australier Andy McDonald erlebte am Montag beim Wingfoilen einen Albtraum: Er wurde plötzlich von einem Hai attackiert. Der Vorfall ereignete nahe der Ortschaft Prevelly, einem bekannten Surfspot. McDonald, ein erfahrener Surfer und Stammgast, war völlig unvorbereitet: „Völlig unerwartet – bumm – es fühlte sich an wie ein Güterzug“, schilderte er später dem australischen Sender „ABC News“. „Irgendetwas kam aus dem Wasser und katapultierte mich einfach in den Himmel.“

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Im Schock dachte er, es könnte sein Ende sein. „Ich bin tatsächlich drauf gefallen, auf den Hai, und habe einfach angefangen, ihn zu schlagen“, sagt er. Der Hai zog ihn zusammen mit seinem Board und Segel kurzzeitig unters Wasser. „Und ich dachte: ‚Na ja, das war's dann wohl.‘“

McDonald schrie und verlor die Fassung

Sein Freund Neil Mattinson war mit McDonald auf dem Wasser, als er die Schreie von McDonald hörte. „Er verlor ein bisschen die Fassung und begann, um Hilfe zu schreien“, erinnert sich Mattinson. Zunächst dachte er, McDonald hätte sich bei einem Flugmanöver verletzt. Doch dann erkannte er den Ernst der Lage und paddelte aus etwa 50 Metern Entfernung direkt auf seinen Freund zu. „Ich habe nie über das ‚Was wäre, wenn‘ nachgedacht“, sagt er im Nachhinein.

Rückblickend glaubt Mattinson, dass der Hai noch in der Nähe war und Teile von McDonalds Board im Maul hatte, die gerade wieder an der Oberfläche auftauchten.

Orcas, Haie und Tiere im Meer

Ministerium gibt Warnung für die Region heraus

Zusammen schafften es die beiden Männer, die etwa 300 Meter zurück zum Ufer zu paddeln. McDonald selbst sah den Hai nicht, doch aus seinem Board wurde ein großer Teil herausgebissen. Die Größe des Bisses lässt McDonald Vermutungen darüber anstellen, wie groß das Tier gewesen sein muss: „Es könnten drei Meter gewesen sein, dreieinhalb. Jemand am Strand meinte, es sähe aus wie der Biss eines jungen Weißen Hais.“

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Das Ministerium für Industrie und regionale Entwicklung hat nach dem Vorfall eine Warnung für die Region um Prevelly herausgegeben und die Strandbesucher aufgerufen, im Wasser vorsichtig zu sein.

fmg/sh