Nach mehr als einem Dutzend Verkehrsunfällen wegen Glatteis ist die A44 seit dem frühen Freitagmorgen (23. Januar) zwischen dem Kreuz Wünnenberg-Haaren und Diemelstadt in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Polizei warnt vor Glatteis in ganz Ostwestfalen.
Auch für den weiteren Verlauf der A44 zwischen Geseke und Werl wurde am Freitagmorgen zeitweise vor Glatteis gewarnt, zeigte das Portal verkehr.nrw.
Gegen 5.30 Uhr berichtete die Autobahnpolizei Bielefeld von 17 Unfällen alleine auf den etwa 20 Kilometern zwischen dem Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren und der Anschlussstelle Diemelstadt. Am Morgen erhöhte sich die Zahl auf 18 Glatteis-Unfälle, teilte die Polizei mit. Mindestens drei Menschen kamen dabei ums Leben. Die Polizei sprach am Morgen von elf leicht Verletzten.
Auch interessant
A44 bei Diemelstadt voll gesperrt – Lastzug in Flammen
Wie lange die Sperrung noch geht, konnte die Polizei am Morgen auf Nachfrage nicht abschätzen. Gegen 8.30 Uhr sagte eine Sprecherin auf Anfrage, die Verkehrsunfallaufnahme-Teams seien inzwischen alle vor Ort und hätten die Arbeit aufgenommen. Auch um kurz vor zehn Uhr gab es keine neuen Informationen bei der Polizei.
Zuvor hatte die Feuerwehr mehr als fünf Stunden lang einen Lkw-Brand gelöscht. Die Retter waren gegen 2.30 Uhr zur A44 alarmiert worden, nachdem mehrere Unfälle gemeldet worden waren. Am frühen Morgen war 1.30 Uhr als Einsatzbeginn genannt worden. Vor Ort entdeckten Polizei und Feuerwehr auf der Fahrbahn Richtung Dortmund einen Kleinlaster und einen brennenden Sattelzug, dessen Auflieger Papier geladen hatte.
Beide Fahrzeuge waren zusammengeprallt, der Fahrer des Kleinlasters kam dabei zu Tode. Er war in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden. Der Lkw-Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht, berichtete die Polizei. Den ersten Erkenntnissen der Polizei nach war der Kleinlaster von hinten in den Sattelzug gekracht. Zur Identität des Fahrers werde noch ermittelt, teilte die Polizei mit.
Auch interessant
Glatteis-Warnung am Morgen auch für Teile von Sauer- und Siegerland
Die Unfälle hätten sich auf den Fahrspuren in beide Richtungen ereignet, teilte die Polizei mit. Erst wenn der Lastzug komplett gelöscht sei, könnten Unfallaufnahme-Teams der Polizei die Unfallstelle untersuchen, hieß es am frühen Morgen. Und erst, wenn alle Unfälle polizeilich dokumentiert worden sind, könne die Autobahn 44 frei gegeben werden.

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ist es besonders an den Landesgrenzen von NRW zu Niedersachsen und Hessen glatt auf den Straßen. Der Grund dafür ist Regen, der auf gefrorene Böden trifft. Laut DWD-Vorhersage war Straßenglätte am Freitagmorgen gebietsweise im nördlichen Münsterland sowie vereinzelt im Sauer- und Siegerland durch leichten gefrierenden Regen möglich.
Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) war es am Freitagmorgen besonders an den Landesgrenzen von NRW zu Niedersachsen und Hessen glatt auf den Straßen. Grund ist Regen, der auf gefrorene Böden trifft. Laut DWD-Vorhersage war Straßenglätte am Freitagmorgen gebietsweise im nördlichen Münsterland sowie vereinzelt im Sauer- und Siegerland durch leichten gefrierenden Regen möglich. Zuletzt gab es in der ersten Woche in NRW Glatteis. Es kam zu zahlreichen Verkehrsunfällen.





