Ausläufer des herannahenden Supertaifuns „Sinlaku“ haben auf Inseln im Westpazifik erste Schäden verursacht. Noch bevor der Tropensturm eintraf, kam es auf den Nördlichen Marianen zu einem großflächigen Stromausfall, wie Clement Bermudes vom örtlichen Katastrophenschutz vor Journalisten erklärte. Zudem haben starke Winde bereits Bäume entwurzelt.

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Das abgelegene US-Außengebiet liegt im westlichen Pazifik nordöstlich der Philippinen und gehört politisch zu den Vereinigten Staaten. Laut der Zeitung „Marianas Variety News“ forderten die Behörden die Bevölkerung erneut eindringlich auf, Schutz zu suchen. Die Zeitung „Washington Post“ bezeichnete „Sinlaku“ als „Ungetüm“ und „stärksten Sturm auf dem Planeten seit Hurrikan Melissa im Oktober Jamaika traf“.
It looks like the core of Super Typhoon #Sinlaku will miss Guam to the north, though dangerous conditions still expected.
— Collin Gross (@CollinGrossWx) April 13, 2026
The highest wind gusts, shown below courtesy of @zoom_earth will be in the Northern Mariana Islands. Particularly Tinian & Saipan where landfall is possible. pic.twitter.com/y7Mql5opPU
400 Touristen sitzen an Traum-Stränden fest
Derweil sitzen nach Angaben des lokalen Fremdenverkehrsamtes etwa 400 Touristen auf den Nördlichen Marianen fest. Grund: Alle internationalen Airlines, die die Region anfliegen, haben wegen „Sinlaku“ den Flugverkehr eingestellt, darunter United Airlines und Philippine Airlines. Die Inseln Saipan, Tinian und Rota sind vor allem bei Urlaubern aus Asien wegen ihrer traumhaften Strände beliebt.

Gouverneur David Apatang mahnte: „Das ist kein Sturm, den wir uns leisten können, auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Die Menschen sollten in ihren Häusern oder Notunterkünften bleiben und unbedingt die Straßen meiden. Der Nationale Wetterdienst forderte die Bevölkerung auf, nicht nach draußen zu gehen, „da umherfliegende Trümmerteile leicht schwere Verletzungen verursachen können“.
Super Typhoon #Sinlaku is ripping across the Pacific Ocean right now with winds of 285 km/h (180 mph) and a sub-900 pressure of 896 mb 👀
— Zoom Earth (@zoom_earth) April 12, 2026
The Northern Mariana Islands and Guam need to be on high alert for this one. pic.twitter.com/fDDwXDby25
Taifun: Auch Guam bereitet sich auf Sturm vor
Zuletzt sei eine anhaltende Windstärke von etwa 250 Kilometer pro Stunde gemessen worden. Meteorologen erwarten, dass der Supertaifun als Sturm der höchsten Kategorien 4 oder 5 über das Gebiet ziehen wird.
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Bereits am Montag hatten die Behörden die höchste Alarmstufe ausgerufen. Auch das weiter südlich gelegene US-Territorium Guam bereitet sich auf mögliche Auswirkungen des Sturms vor.
lro/dpa





