Einigen der Tausenden Besucher des queeren Whole Festivals im sachsen-anhaltischen Gräfhainichen dürfte der Spaß vergangen sein: Auf dem seit Donnerstag laufenden sexpositiven Festival für elektronische Musik ist das Norovirus ausgebrochen. Die ersten Fälle soll es laut Medienberichten zunächst unter den Crewmitgliedern gegeben haben.
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Schon am ersten Tag der mehrtägigen Party litten etwa 60 Personen unter heftigen Durchfällen und Übelkeit. Inzwischen konnte das Norovirus in zwei Fällen nachgewiesen werden, wie die „Bild“-Zeitung schreibt. „Auf dem Gelände des Whole Festivals in Ferropolis bei Gräfenhainichen ist es zu einer Häufung von Magen-Darm-Erkrankungen gekommen. In zwei Proben von Erkrankten wurden inzwischen Noroviren nachgewiesen“, bestätigte das Gesundheitsamt des Landkreises Wittenberg. Die Übertragung habe sehr wahrscheinlich von Mensch zu Mensch stattgefunden.
Norovirus grassiert auf Whole Festival in Sachsen-Anhalt
Aber nicht nur das: Das Gesundheitsamt hat bei Kontrollen einige Hygienemängel festgestellt. So seien unter anderem verunreinigte Lebensmittel entdeckt worden. Die Veranstalter haben sich per Instagram an die Besucher gewendet und bemühten sich, zu beschwichtigen. „Wir können bestätigen, dass die Situation sich schnell stabilisiert.“ Man habe Reinigung und Desinfektion der Sanitäranlagen verstärkt. Trinkwasser könne weiterhin bedenkenlos an den öffentlichen Stellen entnommen werden. Und auch das Baden im Gremminer See, an dessen Ufer das Festival stattfindet, sei unbedenklich.
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Die Veranstaltung läuft noch bis Montag. Wer Beschwerden hat, solle nicht weiterfeiern, so die Veranstalter, und wenn möglich abreisen. Die Organisatoren wollen das Event trotz des Norovirusausbruchs weiterlaufen lassen.




