Mitten im White House Correspondents‘ Dinner in Washington fielen am Samstagabend plötzlich Schüsse. Ein schwer bewaffneter Mann versuchte gewaltsam, durch die Sicherheitsschleuse zu dringen, wurde aber von Einsatzkräften gestoppt. Ein Sicherheitsbeamter wurde angeschossen, konnte das Krankenhaus aber später wieder verlassen. US-Präsident Trump, First Lady Melania und Kabinettsmitglieder blieben unverletzt.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Einer, der den Moment hautnah miterlebte, stand direkt hinter Trump: der Zauberer Oz Pearlman. Gegenüber „Variety“ schildert der 43-Jährige nun seine Eindrücke.
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Mentalist zeigt Trump einen Trick – Chaos nach Schüssen beim Dinner
Er wollte dem Präsidenten einen Trick zeigen und landete plötzlich neben ihm auf dem Boden. Pearlman trat an dem Abend als Hauptact auf. Er hatte bereits Trump hinter den Kulissen getroffen, der begeistert auf ihn wirkte. „Er schüttelte mir die Hand und sagte, er habe gehört, wie toll ich sei, und dass er sich sehr freue und für meine Show bleiben werde“, erzählt Pearlman gegenüber „Variety“.
Kurz darauf gelang es ihm wohl, bis zum Präsidenten vorzudringen, um ihm einen Trick zu zeigen. Er sollte den Namen von Pressesprecherin Karoline Leavitts ungeborenem Kind erraten. Gerade als er das Blatt Papier mit dem Namen „Vivian“ herausriss, brach Chaos aus. „Man konnte die Reaktion auf den Trick sehen, alle riefen: ‚Wow!‘ Doch genau in diesem Moment sahen wir Dutzende bewaffneter Personen – ein Sondereinsatzkommando und Militärangehörige – in die Mitte des Raumes rennen, während sich die Leute unter ihre Tische duckten“, erinnert sich Pearlman.
Schüsse in Washington: Bilder vom Attentatsversuch auf Trump
Trump bei Schüssen von Secret Service zu Boden gestoßen
Zwei Secret-Service-Agenten stießen Pearlmans Aussagen zufolge Trump zu Boden – direkt neben dem Mentalisten. „Er landete direkt neben mir. Wir standen uns nur 30 Zentimeter voneinander entfernt gegenüber, und ich dachte: Oh nein, werden wir jetzt sterben?“ Der Mentalist selbst habe erst eine Explosion befürchtet. Dann seien aber Schüsse gefallen. Trump wirkte laut Pearlman „erschrocken“, war sich der Lage aber „sehr bewusst“.
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Sekunden später sei der Präsident aus dem Raum geführt worden. „Ich dachte nur: Wurde er erschossen? Alles schien sich in Zeitlupe abzuspielen“, so Pearlman gegenüber der US-Zeitschrift. „Es gab keine wirkliche Kommunikation“, sagt er und fügt hinzu: „Wir hörten, dass jemand tot war, dann, dass es einen Schützen gab, und dann, dass sie versuchten, herauszufinden, ob es noch weitere Schützen gab.“
Mit einem Augenzwinkern blickt Pearlman auf die makabren Witze im Internet: „Wäre ich getötet worden, hätten die Leute für immer gesagt: ‚Warum hast du das nicht kommen sehen?‘ Das ist die schlimmste Art für einen Mentalisten zu sterben, denn die Memes wären einfach zu gut.“























