Donald Trump träumt von einem Ballsaal. Und so ließ der US-Präsident Teile des Weißen Hauses abreißen: Betroffen ist der Ostflügel des denkmalgeschützten Gebäudes. Neben einem Ballsaal plant das Staatsoberhaupt einen darunterliegenden Bunker. Schon im Oktober 2025 zeigten Satellitenbilder das Ausmaß der Bauarbeiten. Statt des Ostflügels: eine Trümmerfläche.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Wie mehrere US-Medien, darunter die Associated Press (AP), berichten, sollen in dem Bauschutt giftige Stoffe enthalten sein. Darunter die Metalle Blei und Chrom. Hinzu kommen Pestizide, Erdölnebenprodukte und PCB. Letzteres steht für „polychlorierte Biphenyle“, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Die AP bezieht sich in ihrem Bericht auf Angaben des National Park Services – eine US-Bundesbehörde, die Gedenkstätten und Nationalparks verwaltet.
News aus den USA
Golfplatz nahe Weißem Haus: Giftige Stoffe im Boden entdeckt
Die Chemikalien und giftigen Stoffe sollen im Boden eines Golfplatzes nachgewiesen worden sein, der sich in der Nähe des Weißen Hauses befindet. Das zeige ein Bericht eines Ingenieurbüros aus Virginia. Wie AP schreibt, sei dieser vom Park Service in Auftrag gegeben worden.
Dieser war es auch, der im Oktober damit begonnen hatte, den Bauschutt des Ostflügels auf den Golfplatz zu kippen. Mehr als 30.000 Kubikyard sollen bisher transportiert worden sein. Das sind umgerechnet 36 Tonnen Bauschutt. Gegenüber der Associated Press meldete sich ein Sprecher des Innenministeriums per E-Mail. Dieser erklärte, dass der aus dem Weißen Haus entfernte Boden mehrfach und von verschiedenen Stellen untersucht wurde und alle gesetzlich festgelegten Standards erfüllt hat.
Die gemeinnützige Organisation DC Preservation hat nun Klage gegen die US-Regierung unter Donald Trump eingereicht. Sie halten die Ablagerung des Bauschutts auf dem Golfplatz für rechtswidrig. Gleichzeitig wird die Übernahme des Golfplatzes nahe des Weißen Hauses und weiterer Golfplätze in der Stadt angefochten. Diese Klage fügt sich in eine Reihe von Rechtsstreitigkeiten ein, die Trumps Bemühungen anfechten, als Regierung in den öffentlichen Raum einzugreifen, wie die AP deutlich macht. Zuletzt gab Trump etwa die Umbenennung und Schließung des Kennedy Centers bekannt.
ppe








