Dass Donald Trump mit vermeintlich spontanen Äußerungen für Furore sorgt, ist keine Seltenheit. Diesmal allerdings könnte er damit seine eigene Wählerschaft verschrecken: „Ich denke nicht an die finanzielle Lage der Amerikaner“, so der US-Präsident am Dienstag vor dem Weißen Haus. Während der US-Präsident in Verhandlungen mit dem Iran ist, denke er an niemanden. Er denke nur an eines: „Wir dürfen Iran keine Atombombe erlauben, das ist alles“, wird Trump von CNN zitiert. Das Nachrichtenportal zeigt ein Video von diesem Moment.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Kurz bevor Trump am Dienstag seine Auslandsreise nach China antrat, stellte er sich entsprechenden Fragen von Reportern. Als diese um Klarstellung baten, betonte Trump, Iran darin hindern zu wollen, eine Atombombe zu besitzen. Das sei derzeit „mit Abstand das Wichtigste“. Die Finanzkrise hingegen treibe den Präsidenten nicht an, einen Deal mit dem Iran zu suchen. „Nicht einmal im Ansatz“, so Trump.
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Umfrage: Mehrheit sieht Trumps Wirtschaftspolitik kritisch
Ebenfalls am Dienstag veröffentlichte CNN dazu passend eine Umfrage zur Zufriedenheit der Amerikaner mit Trumps Wirtschaftspolitik. Den Ergebnissen zufolge finden 77 Prozent der Befragten, dass Trumps Politik die Lebenshaltungskosten in der eigenen Gemeinde erhöht hat. Die Mehrheit davon sind Republikaner. Zwei Drittel finden außerdem, dass Donald Trump die wirtschaftlichen Bedingungen im Land verschlechtert hat. Die Umfrage wurde zwischen dem 30. April und dem 4. Mai durchgeführt. Teilgenommen hatten rund 1.500 Amerikaner.
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Trump pochte zudem darauf, dass die Bevölkerung den Krieg im Iran nachvollziehen solle. Auch „wenn der Aktienmarkt ein wenig steigt oder fällt“. Laut Trump fällt der Ölpreis wieder, wenn der Konflikt mit dem Iran beendet ist.
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Schon in der Vergangenheit hatte Trump darauf bestanden, dass der Angriff der USA auf den Iran nötig gewesen sei – um das Land am Erwerb einer Atomwaffe zu hindern. Der Iran selbst streitet ein solches Vorgehen ab und besteht auf seinem Recht auf ein ziviles Atomprogramm. Auch der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Rafael Grossi hatte dafür zuletzt keine Anzeichen gesehen.





