Mexiko hat sich bereit erklärt, die iranische Nationalmannschaft während der Fußball-Weltmeisterschaft (11. Juni bis 19. Juli) zu beherbergen. Zuvor hatte das Co-Gastgeberland USA, das sich mit dem Iran im Krieg befindet, eine Aufnahme des Teams für die Dauer des Wettbewerbs abgelehnt und die FIFA vor Probleme gestellt.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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„Die USA wollen nicht, dass das iranische Team bei ihnen sein Lager aufschlägt“, sagte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum (63) am Montag vor Journalisten. Deshalb sei Mexiko gefragt worden, ob es das iranische Team aufnehmen könne. Die Antwort ihres Landes sei eindeutig gewesen, sagte Sheinbaum: „Klar, kein Problem.“
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Iran: Visaprobleme der Nationalspieler seien geklärt
Die Fußball-WM wird in diesem Jahr von Mexiko, den USA und Kanada ausgerichtet. Eigentlich wollte die iranische Mannschaft ihr Quartier in Tucson im US-Bundesstaat Arizona aufschlagen. Angesichts des anhaltenden Konflikts mit Washington will der Iran aber nach Mexiko ausweichen und sein Quartier in der an die USA grenzenden mexikanischen Stadt Tijuana aufschlagen.
Mehdi Tadsch, Präsident des iranischen Fußballverbandes, hatte als offiziellen Grund für die Verlegung des Quartiers die Entfernung nach Los Angeles genannt, wo der Iran seine ersten beiden Gruppenspiele gegen Neuseeland und Belgien bestreitet. Durch die Nähe des Quartiers zur US-amerikanischen Grenze betrage die Anreise nach Los Angeles nur eine knappe Stunde. Auch die Probleme im Zusammenhang mit Visa und der Einreise seien so weitestgehend geklärt, sagte der Verbandspräsident.
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Irans Teilnahme bei der WM war lange fraglich
Irans Teilnahme war lange Zeit fraglich, da mit den Vereinigten Staaten eines der Gastgeberländer am Iran-Krieg beteiligt ist. Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit ihren militärischen Angriffen auf die Islamische Republik begonnen. Teheran reagierte mit Luftangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Ziele in der Golfregion. Derzeit gilt eine brüchige Waffenruhe.
os/dpa








